MLM mit System aufbauen – Ein Leitfaden

Schachbrett - Wie baue ich mein MLM mit System auf?

Wie baue ich mein MLM mit System auf?

 

Schachbrett - Wie baue ich mein MLM mit System auf?Im Multilevel-Marketing ist es wichtig, ein funktionierendes System aufzubauen. Das ist nicht nur für deinen eigenen, sondern auch für den Erfolg deines ganzen Teams entscheidend. Befasse dich einmal intensiv mit deiner Geschäftsplanung. Weißt du, was du morgen zu tun hast? Ist dir klar, wo deine nächsten Interessenten herkommen sollen?

Mit einem Business-Plan für dein MLM System kannst du nachts ruhiger schlafen und weißt stets was auf dich zukommt. Außerdem kannst du deiner Struktur in wenigen Zügen, oder sogar vollkommen automatisch zeigen, wie auch sie erfolgreich wird.

Bevor ich mit dir in die konkrete Planung gehe, sprechen wir doch einmal über die grundsätzlichen Faktoren.

Welche Mythen gibt es im Network Marketing?

Um das Geschäftskonzept vom Network Marketing ranken sich viele Mythen und Geschichten. Diese machen es für den Einsteiger schwierig, ein gutes System zu erstellen. Einwände durch Unwissenheit und fehlgeleitete Anweisungen von der Upline sorgen öfter für Verwirrung als dass sie helfen. Räumen wir also erst einmal mit ein paar dieser Mythen auf.

Mythos Nr. 1: MLM Systeme sind Schneeballsysteme

Ein besonders häufiges Argument von Außenstehenden ist es, dass durch die Partnergewinnung im Network Marketing ein Pyramidensystem aufgebaut wird. Aber was ist eigentlich ein Schneeballsystem genau? Es folgt die Definition vom FBI:

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Pyramid schemes—also referred to as franchise fraud or chain referral schemes—are marketing and investment frauds in which an individual is offered a distributorship or franchise to market a particular product. The real profit is earned, not by the sale of the product, but by the sale of new distributorships. Emphasis on selling franchises rather than the product eventually leads to a point where the supply of potential investors is exhausted and the pyramid collapses

In einem Pyramidensystem gibt es in der Regel kein Produkt, oder nur eines zum Schein. Jeder Geschäftspartner kann weitere Partner gewinnen, und kassiert für die Anmeldegebühr oder Abonnements eine Provision. Da es kein echtes Produkt gibt haben die kleinen Partner unten keinerlei Vorteile oder Nutzen vom System und zahlen nur drauf. Die Gründer der Firma beziehen einen Großteil aller Provisionen und sind die einzigen Gewinner.

Weil das Ganze ein vorsätzlicher Betrug ist, sind solche Geschäftspraktiken in den meisten Industrienationen illegal.

Was ist der Unterschied zwischen MLM und einem Schneeballsystem?

 

Seriöses MLM oder Pyramidensystem? Erster Unterschied: Es gibt ein Produkt

Der erste große Unterschied ist der, dass es in legalen Netzwerken immer ein Produkt gibt. Dieses ist meistens hochwertig und hat ein gutes Preis/Leistungs-Verhältnis, weil die Firma durch den Vertrieb über ein MLM System eine Menge Geld für Ladengeschäfte und ähnliches einspart. Wenn du also Geld in eine seriöse Firma investierst, erhälst du in jedem Fall den Gegenwert in Ware zurück.

Zweiter Unterschied: Die Provisionen werden fair und transparent verteilt

Der zweite große Unterschied ist in der Provisionsstruktur zu finden. Einige Schneeballsysteme haben sehr skurrile Provisionspläne. Diese führen dazu, dass z.B. mindestens 10 zahlende Partner gewonnen werden müssen, bevor Geld fließt. Oder 80% aller Provisionen werden auf die ganz oberen Ebenen ausgezahlt.

Im MLM gibt es logische Marketingpläne, bei welchen fair für Leistung bezahlt wird. Am bekanntesten ist der Breakaway-Plan. Hier wird abhängig vom eigen- und Gruppenumsatz eine Provisionsstufe erreicht, welche regelt, wie viele Prozent am Umsatz ausgezahlt wird. Eine genauere Erklärung zum Breakaway-Plan und anderen Provisionsplänen wie dem Binärplan findest du in dem jeweiligen Artikel.

Dritter Unterschied: Im Schneeballsystem werden nur Partner und keine Kunden gewonnen

In einem Schneeballsystem gibt es kein Produkt. Ohne Produkt kann auch kein Kundengeschäft stattfinden. Statt dessen werden nur mehr und mehr Partner gewonnen. Dieses Praxis ist juristisch gesehen das beste Erkennungszeichen. In Amerika gilt ein MLM System als strafbar, sobald weniger als 20% der Umsätze durch echte Kundengeschäfte entstehen.

Ohne Namen nennen zu wollen, gibt es in der Branche der Revshare-Firmen heutzutage viele Firmen mit dieser Geschäftspraxis. Es ist z.T. gar nicht möglich, Werbung auf gewissen Werbeportalen zu schalten, ohne selbst als Partner einzusteigen. Und weil es so ein aktuelles Beispiel ist, kommen wir schon zum letzten Unterschied:

Vierter Unterschied: Schneeballsysteme leben nicht lange

Glücklicherweise verschwinden illegale Strukturen aus verschiedensten Gründen sehr schnell wieder vom Markt. Entweder haben die Teilnehmer keine Lust mehr, ihren Geldbeutel zu öffnen oder der Gründer lässt die Firma bewusst insolvent gehen, nachdem er ausreichend Gewinn gemacht hat. Aus diesem Grund ist es hochbrisant, einmal in die Lebensläufe der Firmengründer zu schauen bevor du dich einem Network anschliesst. In meinem oben genannten Beispiel stand der Gründer der Firma bereits 2 Mal wegen eines Schneeballsystems vor Gericht…

Wenn die Firma nicht von alleine die Tore schließt, benötigt es erfahrungsgemäß unter 5 Jahre, bis die Justiz auf den Missstand aufmerksam wird und die Firma vom Markt verbannt.

Mythos Nr. 2: Im Network Marketing muss ich immer neue Partner sponsern

Natürlich ist es ein wichtiger Teil des Geschäftsaufbaus, dass regelmäßig neue Partner gewonnen und unterstützt werden. Das ist aber in keinster Weise notwendig. In den meisten Firmen reicht es, 4 oder 5 gute Geschäftspartner zu gewinnen, und diesen alles notwendige beizubringen. Wenn du dich auf die Schulung deiner Partner konzentrierst, kannst du auch effektiv deinen Umsatz steigern.

Quantität oder Qualität bei dem Downline aufbau

Stufe 1: Du selbst lernst, 5 Partner zu gewinnen (Kundenumsatz vorausgesetzt); Verdienst: 0-400€/Monat

Stufe 2: Du zeigst deinen Partnern, 5 Partner zu gewinnen und Kundenumsätze zu generieren; Verdienst: 100-1.000€/Monat

Stufe 3: Du bringst deine Partner in die Lage, Stufe 2 und 3 durchzuführen; Verdienst: 1.000-10.000 im Monat

Wenn du nicht in der Lage bist, diese Stufen durchzuführen, dann werden dir auch 5000 Partner nichts bringen. Viele Leute müssen einfach sehr viele Partner gewinnen, weil sie kein System in ihrem Geschäftsaufbau haben.

 

 Wieviele Partner brauche ich, um ein stablies Einkommen aufbauen?

Beim Aufbau deiner Downline kommt es wie gesagt nicht auf Quantität, sondern auf Qualität an. Die Erfahrung hat gezeigt, dass von 20 gewonnenen Partnern einer wirklich erfolgreich wird und dein System dupliziert. Zugegebenermaßen ist hier immer etwas Glück dabei, denn du kannst nie sehen wie sich dein Gegenüber letztlich entwickeln wird.

Durch geschicktes Online Marketing ist es möglich, einen beliebig großen Strom an neuen Interessenten und Partnern zu gewinnen. Obwohl ich meine Einarbeitung und Schulung so weit wie möglich automatisiert habe, ist es kaum möglich, mehr als 5 Partner im Monat zu betreuen. Es kommt immer wieder zu wichtigen Nachfragen, und die Qualität ist und bleibt der wichtigste Faktor im Aufbau deines Teams. Aus diesem Grunde spreche ich eingehend mit Bewerbern und nehme nicht mehr als 5 Partner im Monat an.

Mythos Nr. 3: Es ist wichtig, im MLM-System von Anfang an dabei zu sein

Sehr viele junge Firmen rühren noch vor dem Verkaufsstart mächtig die Werbetrommel. Es wird kommuniziert, dass es wichtig ist, möglichst schnell einzusteigen. Denn nur wer oben ist, hat das volle Verdienstpotential.

Wenn dem so wäre, würden alte Firmen wie Tupperware, Amway oder Mary Kay wohl kaum regelmäßig neue Partner gewinnen, die auch noch erfolgreich werden.

Tatsächlich haben die meisten Multilevel Systeme nur eine Marktdurchdringung von wenigen Prozent. Fällt dir zum Beispiel jemand in deinem Freundeskreis ein, der noch keine Kosmetika von Mary Kay nutzt? Mit Sicherheit oder? Der Markt ist ausreichend groß, egal ob du nun im ersten oder im 40. Jahr der Firma beitrittst.

Tatsächlich kann es deinem Erfolg schaden, als Anfänger in eine zu junge Firma einzusteigen. Es gibt dort noch kein gut erprobtes Marketing-System und die Tragfähigkeit der Provisionspläne ist nur auf dem Papier getestet.

Du möchtest mit Sicherheit Erfolg haben, wenn du ins Network Marketing startest. Um es dir nicht unnötig schwer zu machen empfehle ich immer, eine Firma zu suchen, welche sich seit mindestens 5 Jahren auf dem deutschen Markt durchgesetzt hat. 95% Aller Firmen verschwinden binnen 5 Jahren vom Markt. Um die restlichen 5% zu erwischen, tu dir selbst den Gefallen und setze für den Anfang auf altbewährtes.

Wie erkenne ich gute und seriöse Network Marketing Firmen?

Nachdem wir nun über einige Mythen im Network Marketing gesprochen haben, kommen wir zum ersten Schritt für deinen Erfolg. Welche Firma solltest du wählen?

Kannst du dich mit der Firma identifizieren?

Die richtige Network Marketing Firma - du entscheidest

Ganz ungeachtet von den Verdienstmöglichkeiten oder anderer Argumente solltest du dich eines fragen: Passt diese Firma wirklich zu mir?

Kannst du authentisch zu dieser Firma stehen? Ich kenne unordentliche Menschen, die Putzmittel vertreiben. Oder unsportliche Raucher, welche Gesundheitsprodukte propagieren. Würdest du dir selbst das Produkt der Firma abkaufen?

Wie sieht es mit dem Image der Firma aus? Kommst du damit zurecht, mit deinem Produkt identifiziert zu werden? Und zu guter letzt: Was ist die Firmenphilosophie und die Marketingstrategie?

Entscheide dich, ob du lieber Produktparties machen oder doch lieber online arbeiten möchtest. Manche Firmen erlauben es gar nicht, online zu werben. Sprich offen mit deinem potentiellen Sponsor darüber, oder hol dir eine zweite Meinung von einem Experten ein.

Wie gut sind die Produkte des MLM Unternehmens?

Das Image der Firma und die Idee gefällt dir? Wie steht es um die Qualität und den Preis der Produkte? Es ist normal, dass Produkte aus der Networker-Branche etwas mehr kosten, weil auch die Qualität besser ist. Prüfe dennoch, ob du merkliche Unterschiede oder Verbesserungen bemerkst. Nicht umsonst heißt es auch Empfehlungsmarketing!

Zum Beispiel wenn du im weiten Bereich der Nahrungsergänzungmittel tätig werden möchtest: Ist das Produkt nachweislich Bio(Organisch)? Besteht die Verpackung aus umstrittenen Stoffen wie Aluminium? Suche auch nach Patenten, die dein Produkt von der Konkurrenz unterscheiden.

Zum Produkt gehört auch der Service. Viele Network Firmen kommen aus dem Ausland und betreuen den deutschen Markt nur stiefmütterlich. Finde heraus, ob es einen deutschen Ansprechpartner für die Kunden gibt, und wie es um Porto und Lieferzeiten steht.

Gibt es Einstiegskosten oder versteckte Folgekosten?

Es ist sehr verbreitet, dass für den Einstieg in eine Network Marketing Firma ein größeres Starter-Paket bezahlt werden muss. Viele wissen nicht einmal, dass es auch kostenfreie Möglichkeiten gibt um im Network Marketing zu starten.

Je nachdem, um welches Produkt es sich handelt kann das sinnvoll sein. Einerseits hast du hierdurch die Möglichkeit, das Produkt kennen zu lernen und Proben im Freundeskreis zu verteilen, andererseits bekommst du nur ernsthaft interessierte Partner.

Für die Vermarktung über das Internet halte ich Einstiegskosten für äußerst ungeeignet, weil Email-Marketing sich nicht dazu eignet, um diese auszudiskutieren. Deshalb habe ich mir bewusst ein Network ohne Kosten gesucht. Wie gesagt, es hängt von deiner persönlichen Situation ab, zumal du für Starterpakete auch ein Kopfgeld bei der Anwerbung gezahlt bekommst. Für klassische Vertriebler, die rein offline arbeiten möchten kann es die bessere Alternative sein.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Folgekosten. Auch hier gibt es Unterschiede. Manche Firmen fordern, dass du ein Abo der Produkte bestellst oder eine Gebühr für das Backoffice zu zahlen. Letzteres halte ich für unangemessen. Das Backoffice oder eine replizierte Firmenwebsite hilft dir in keinster Weise, dein Geschäft voranzutreiben. Offline, wenn du direkt in den Verkauf gehst lässt sich ein Abo oder eine Gebühr noch verkraften. Im Online Marketing brauchst du eine gewisse Anlaufzeit, daher sollten die Kosten gering gehalten werden.

 

Die Qual der Wahl: Der Marketingplan

MLM Provisionsplan
Um dein MLM mit System aufzubauen, musst du auch deine Einnahmen planen können. Hierzu ist es nötig, dass du den Provisionsplan verstehst, und auch leicht an Interessenten erklären kannst.

Am weitesten sind die folgenden Provisionspläne verbreitet:

Der Breakaway-Plan

Im Breakaway Plan wird abhängig von deinem Teamumsatz bestimmt, auf welcher Provisionsstufe du bist. Die Provisionsstufe bestimmt, wie viel Prozent Provision du auf deinen eigenen Umsatz erhälst.

Wenn deine Teampartner eine niedrigere Provisionsstufe erreichen als du, bekommen sie auch weniger Prozente. Die Differenz zwischen deiner und ihrer Stufe wird zusätzlich als Teambonus an dich ausgezahlt. Breakaway heißt dieser Plan deshalb, weil deine Differenzprovision immer weiter wegbricht, je erfolgreicher ein einzelner Teampartner wird. Dadurch, dass du mehr als einen Teampartner gewinnst oder Eigenumsatz machst, sicherst du dir hier ein stabiles Einkommen. Der Breakaway-Plan hat bisher die meisten Einkommensmillionäre hervorgebracht und ist äußerst verbreitet. Der Reiz liegt daran, dass du bis in die unendliche Tiefe deiner Struktur bezahlt wirst. Mehr Informationen zum Breakaway-Plan findest du in diesem Artikel.

Der Unilevel-Plan

Im Unilevel-Plan bekommst du auf eine bestimmte Anzahl von Ebenen Provision. Also erhälst du zum Beispiel 5% auf den Umsatz deiner Teampartner im ersten bis dritten Level, und auf das vierte Level dann 4%, auf das fünfte Level noch 2%.

Der Unilevel-Plan bietet das Potential, dass du, ebenso wie im Break-Away Plan auf tiefere Ebenen verprovisioniert wirst. Wenn jeder 5 Partner gewinnt, hast du in der ersten Ebene 5 Leute, in der zweiten 25, in der dritten 125 und in der vierten Ebene letztlich 625 Partner.

2% auf 625 Partner ist lukrativer als 5% auf 5 Partner.

Der Nachteil liegt darin, dass das Einkommen nur schleppend in die Gänge kommt, da du die tieferen Ebenen erst einmal entfalten musst.

Der Matrix-Plan

Der Matrix Plan funktioniert genauso wie der Unilevel-Plan, nur dass hier vorgeschrieben ist wie viele Partner du in der Frontline haben kannst. Bei einer geschlossenen 5er-Matrix wird dein 6. Partner automatisch in deine 2. Ebene gesetzt. Dieser Vorgang nennt sich Spillover.

Der Matrix-Plan wird gerne genutzt, um die Werbetrommel zu rühren (du musst nichts tun, dein Sponsor macht alles). Leider werden hierdurch die Menschen angezogen, die ein „schnell reich werden ohne Arbeit“ System wittern, weshalb sich nach kurzer Zeit gar nichts mehr tut. Mir ist keine erfolgreiche Firma bekannt, welche diesen Plan nutzt.

Der Binäre Plan

Im Binären Provisionsplan hast du genau zwei Frontliner, einen rechts und einen links. Alle weiteren werden via Spillover auf die beiden Seiten aufgeteilt, da jeder nur 2 Frontliner haben kann. Was wie eine geschlossene 2er-Matrix klingt hat einen einfachen psychologischen Hintergrund: Dein Sponsor füllt eines der beiden Beine mit seinen Partnern auf. Du siehst wachsende Umsätze für die du bereits Geld bekommen könntest. Der einzige Haken ist, dass du dein zweites Bein selbst füllen musst, da nur dann gezahlt wird, wenn die Umsätze auf beiden Beinen vorkommen. So möchte die Firma dich motivieren, Umsatz zu machen. Häufig wird ein Binärplan verwendet, um ein zusätzliches Kopfgeld auf Starterpakete zu vergeben, während alle weiteren Bestellungen über einen anderen Provisionsplan abgerechnet werden.

Im Grunde ist es egal, mit was für einem Provisionsplan du arbeitest. Jeder der Provisionspläne ermöglicht es dir, Geld zu verdienen. Der eine sieht schöner aus, der andere belohnt sponsoring mehr als Kundenumsatz. Wichtig ist, dass du verstehst was du unterschreibst wenn du mit einer Firma zusammenarbeiten möchtest.

 

Baut dein Sponsor sein MLM mit System auf?

Ein Netzwerk aus Leuten und die Schrift 'Namensliste, und jetzt?'

Ein weiteres wichtiges Entscheidungskriterium für eine passende Firma ist dein Sponsor. Im Multilevelmarketing ist es überlichweise so, dass jeder Anfänger ein völliger Quereinsteiger ist. Die meisten starten ihr Geschäft nebenberuflich und haben nicht allzu viel Zeit und Geld um aufwändige Verkaufsschulungen zu besuchen. Statt dessen ist es die Aufgabe deines Sponsors, dir seine Strategien weiterzugeben.

Wenn jetzt aber dein Sponsor auch ein Quereinsteiger ohne System ist, steht ihr beide vor einem Problem. Früher war es üblich und völlig ausreichend, konsequent eine Namensliste zu führen um genügend Kunden und Geschäftspartner zu gewinnen. Diese Methode wird von vielen unerfahrenen Führungskräften als Allheilmittel angepriesen. Sobald die Namensliste abgearbeitet ist, beginnt jedoch die richtige Arbeit erst. Die Welt und die Menschen sind kurzlebiger geworden. Die Beziehungen von Stammkunden weichen dem online Preise vergleichen. Auch gibt es heute viel mehr Möglichkeiten für potentielle Partner, sich online irgendwelche Negativ-Berichte über Schneeballsysteme anzusehen.

Deshalb ist ein gutes, zielgerichtetes Marketing mit Planung immer wichtiger.

Frage dich einmal selbst: Wie hast du deinen Sponsor kennengelernt? Welche Methoden wendet er an?

Und weiter: Könntest du auf diesem Wege immer wieder genug neue Interessenten gewinnen, wenn du welche brauchst?

Es nutzt übrigens auch nichts, wenn dein Sponsor eine Menge Geld verdient. Das kann auch bedeuten, dass er vor 10 Jahren erfolgreich seine Namensliste geführt hat. Die Marketing-Branche ändert sich rasant. Deshalb können Methoden, die früher funktioniert haben heute auch überholt sein.

Dein Sponsor muss ein duplizierbares System haben. Nicht nur du musst damit arbeiten können, sondern auch später deine Partner.

 

Wie baue ich systematisch meine Team online auf?

Du hast jetzt verstanden, wie MLM funktioniert. Außerdem weißt du, mit welcher Firma und welchen Menschen du zusammenarbeiten möchtest. Ich möchte dir nun meine Strategie zeigen, wie du dein MLM mit System im Internet aufbauen kannst.

Die Grundlagen des Online Marketings

Deine Schaltzentrale: Der Blog

Um im Internet ein Produkt oder ein Geschäft zu bewerben ist ein Punkt unausweichlich: Die Menschen müssen dich finden.

Damit du gefunden wirst brauchst du, wie offline auch, eine Zentrale, auf die du immer wieder verweisen kannst. Diese Zentrale ist deine Website, genauer genommen dein Blog.

Auf deinem Blog kannst du dich selbst vorstellen. Außerdem bietest du durch regelmäßige Inhalte einen Mehrwert, sodass die Besucher gerne wiederkommen. In deinem Blog fließen alle Besucher früher oder später zusammen. Egal ob es Facebook-Abonnenten, Youtube-Fans oder Kontakte aus fremden Email-Listen sind- auf deinem Blog lernen sie dich erst richtig kennen.

Die Amerikanische Network-Marketing Branche ist der deutschen in der Regel ca. 5 Jahre voraus. In Amerika haben bereits 80% der Networker irgend eine Art von Website. In Deutschland sind es gerade mal 5%. Nutze diesen Blick in die Zukunft, um dich im Internet zu positionieren, bevor es jeder tut.

Für deinen Blog gewinnst du über verschiedene Wege Traffic, also Besucher. Hierfür kannst du dafür sorgen, bei Google gefunden zu werden. Oder du rührst in Sozialen Netzwerken und Youtube die Werbetrommel. Du kannst auch kostenpflichtige Werbung schalten. Das ist der schnellste und zielgerichtetste Weg. Das Internet bietet unendlich Möglichkeiten für targetierten Traffic,

Bleib in Kontakt: Mit Email Marketing Vertrauen aufbauen

Wenn du einmal Kontakt zu einem Leser aufgenommen hast, bietest du ihm ein wertvolles Freebie an. Bei mir ist das zum Beispiel eine kostenfreie Email-Serie über das Email-Marketing. Im Austausch hierfür bekommst du die Email-Adresse. So kannst du mit interessierten Lesern in Kontakt bleiben und sie auf deine neuen Inhalte hinweisen. Um automatisch Emails an deine Kontakte zu senden nutzt du einen Autoresponder. Ich selbst nutze und empfehle den Autoresponder Goolux, weil er mit rund 15€ im Monat ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis hat.

In der Regel ist es so, dass Menschen erst bei jemandem kaufen, mit dem sie bereits 7 mal Kontakt hatten. Daher kannst du nach einer gewissen Zeit sinnvolle Produkte empfehlen, welche du selber nutzt. Das nennt sich Affiliate-Marketing und bietet dir neben deinem Network Marketing ein schönes Zubrot, durch welches du deine Werbekosten reduzieren oder sogar decken kannst.

Wenn du echten Mehrwert bietest, dann reichen diese Schritte bereits aus. Motivierte Menschen, die dich als Experten für Network und Online Marketing wahrnehmen werden dich anrufen und fragen, ob sie in dein Team kommen dürfen. Dieses Erzeugen von Anziehungskraft nennt sich Attraction Marketing.

Natürlich darfst du dabei auch etwas nachhelfen, indem du zum Beispiel dein Network Marketing Geschäft in einer eigenen Email-Serie bewirbst. Nur die Menschen, denen du den richtigen Link gibst, kommen auf die entsprechende Landingpage, sodass du auch hier die Kontrolle hast, nur ernste Anfragen zu erhalten. Wie eine Landingpage aussieht, kannst du hier sehen.

Bilde deine Downline automatisch aus

Schule deine Partner vollautomatischWenn du Teampartner gewinnen konntest, fängt die richtige Arbeit erst an. Dein Ziel ist es jetzt, dass deine Struktur selbst wiederum lernt, wie das Geschäft funktioniert. Die Ausbildung für neue Teampartner war immer sehr zeitintensiv. Heutzutage kannst du die Basics mithilfe von einer Email-Serie schulen, sodass du nur noch die fortgeschritteneren Fragen beantworten musst. Mittlerweile haben wir hervorragende Schulungs-Tools entwickelt, die wir auch an Networker ausserhalb unserer Struktur verkaufen können. So verdient mein Team nicht nur Geld, wenn jemand ins Network einsteigt, sondern auch wenn er bereits in einem Network ist. Für Teampartner sind die Schulungen selbstverständlich kostenfrei.

Fazit: Mit einem guten System kann MLM richtig Spaß machen

Du hast in diesem Artikel alles gelernt, was du für einen gut geplanten Start ins Network Marketing brauchst. Du siehst, es ist alles kein Hexenwerk. Zum Glück bist du im Network nie alleine, weil dein Sponsor dir zu Seite stehen kann.

Als letzten guten Rat möchte ich dir auf den Weg geben, das verdiente Geld nicht sofort auszugeben. Reinvestiere es lieber in deinen Geschäftsaufbau, um möglichst schnell erfolgreich im MLM zu werden. Und hör bloß nicht mit deinem Hauptjob auf, nur weil du 2000€ im Monat mit dem Network verdienst. Schaffe dir ein solides Polster und so hohe Einnahmen, dass du auch ohne deinen Hauptjob besser leben kannst, als du es jetzt tust.

Buchempfehlungen zum Strukturaufbau

Failla – Die 45 Sekunden Präsentation, die Ihr Leben verändern wird

Eric Worre – Go Pro: 7 Schritte zum Network Marketing Profi

Weitere Bücher fürs Online-Marketing

Keßler – Erfolgreiche Websites: SEO, SEM, Online-Marketing, Kundenbindung, Usability

Lammenett – Praxiswissen Online-Marketing: Affiliate- und E-Mail-Marketing, Suchmaschinenmarketing, Online-Werbung, Social Media, Online-PR

 

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Welche heissen Tipps hast du für einen Systematischen Aufbau einer MLM Struktur? Teiles es mir in einem Kommentar mit!

Über Kevin 80 Artikel
Kevin Stephan begann bereits mit 16 Jahren, sich mit den Themen Selbstständigkeit und Online Marketing auseinander zu setzen. Schon während seines Studiums der Biologie begann er, sich nebenberuflich im Vertrieb weiterzubilden. Durch diese umfangreiche Erfahrung konnte er schon mit 22 Jahren sein engagiertes Ziel erreichen: Menschen das notwendige Werkzeug an die Hand geben, damit sie sich ein Hauptberufliches Einkommen im Network Marketing erarbeiten können und sie so näher zur finanziellen Freiheit führen. Hierbei sind ihm Teamarbeit und ein nachhaltiger Support seines Teams ein Herzensanliegen.

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