Welcher Provisionsplan ist der Beste?- Teil I

Der Provisionsplan bestimmt deinen Gehaltsscheck

Der Provisionsplan – Teil I

Der Provisionsplan ist ein essentieller Bestandteil eines jeden Networks. Nicht nur, weil deine finanzielle Zukunft davon abhängt, sondern auch weil du sie regelmäßig deinen Interessenten verständlich darlegen musst.

Um etwas Licht in das Gewirr der Provisionspläne zu bringen erkläre ich dir in diesem Artikel zwei Klassiker:

Den Breakaway-Plan und den Unilevel-Plan

Der älteste und bekannte Provisionsplan im Network Marketing ist der Breakaway-Plan. Ähnlich aufgebaut und etwas neuer ist der Unilevel-Provisionsplan.

Wie funktioniert der Breakaway-/ oder Stufenplan?

Im Breakaway-Plan gibt es mehrere Karrierestufen, welche abhängig von verschiedenen Faktoren (Häufig der Teamumsatz) erreicht werden. Jede Karrierestufe hat eine höhere Provision zufolge. Ich beschreibe das ganze an einem fiktiven und einfachen Beispiel:

Übersicht eines Breakaway Provisionsplans

 

Mitglied: 5% Provision
Profi: 10% Provision
Experte: 15% Provision

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Für gewöhnlich wird diese Provision zusätzlich zur Handelsspanne ausgezahlt.
Verkauft nun also das Mitglied Ware im Wert von 100€, bekommt es zusätzlich zur Handelsspanne eine Provision auf seinen Umsatz. in diesem Falle also 5€.
Interessant wird das ganze durch den Aufbau eines Teams. Stellen wir uns nun vor, Dass jemand die Stufe Profi erreicht hat, und ein Mitglied im Team hat.
Beide verkaufen jeweils Ware für 100€. Das Mitglied erhält weiterhin 5€ als Provision. Der Profi erhält 10% Provision auf seinen Umsatz, also 10€. Zusätzlich erhält er die Differenz zwischen den beiden Stufen. Also nochmal 10%-5%=5% auf den Umsatz des Mitglieds.
Summa Sumarum ergibt das 10€+5€ für den Profi und 5€ für das Mitglied.
So wird es belohnt, eine große Downline aufzubauen. Da meistens der Umsatz des gesamten Teams die eigene Provisionsstufe festlegt, wird auch der Aufbau in die Tiefe zum Teil honoriert.

Breakaway-Plan heißt es, weil die Provision wegbricht, wenn ein Teammitglied mehr leistet als du selbst.
Wird also das Mitglied aus unserem Beispiel auch zum Profi, erhält der Profi in seiner Upline keine Differenzprovision mehr, da die Differenz bei 0 liegt.

Trotzdem fließt der Umsatz weiterhin in die Provisionsstufe dessen ein, sodass der Fall selten eintritt, dass  keine Provision mehr ausgezahlt wird mehr gibt.
Um diesem Minuspunkt entgegen zu wirken, zahlen die meisten Firmen einen Sonderbonus dafür, eine Frontliner auf die höchste Provisionsstufe zu bringen. Das kann ein monatlicher Festbetrag, eine Beteiligung am Weltumsatz oder eine Beteiligung am Umsatz der 2. oder 3. Generation sein. Alles in Allen bietet dir der Breakaway-Plan eine fantastische Möglichkeit, an einem großen Kundenstamm zu profitieren, sodass sich hier auch das primäre Bewerben des Produktes in der Anfangszeit lohnen kann.

Vorteile des Breakaway-Plans.

In den meisten modernen Breakaway-Plänen sind die Stufen eng beieinander, sodass mit jedem kleinerem Umsatzplus eine höhere Provision einhergeht und die Leistung schnell belohnt wird.
Durch das Augenmerk auf dem Umsatz wird ein reger Kundenkontakt gefördert, sodass sich ein langfristiges und stabiles Einkommen aufbaut. Das geht so weit, dass in einer mir bekannten Firma keinerlei Einstiegskosten bestehen, und jeder Kunde als Selbstbesteller eingetragen wird. Das macht den Start im Network Marketing natürlich sehr einfach.
Ein weiterer Vorteil ist die einfache Mathematik hinter dem System. Wenn die höchste Stufe, in unserem Beispiel der Experte, stets 15% ausgezahlt bekommt und die Provision seiner Downline auf 15% aufgefüllt wird, ist klar ersichtlich wieviel Provision die Firma pro Umsatz ausgibt.
Da gerade junge Firmen mit tollen Provisionsplänen schnell den Bach runtergehen, weil sie sich verkalkuliert haben, ist hier ein Breakaway-Plan eine sehr sichere Variante.

Nachteile des Breakaway-Plans

Eben durch die angesprochene feste Koppelung an Kundenumsätze sind in diesem Plan keine großen Sprünge möglich. Es stimmt, dass der Breakaway-Plan die meisten Millionäre im Network hervorgebracht hat. Das passiert jedoch nicht über Nacht. Hier geht es um den langfristigen Aufbau eines lukrativen und stabilen Geschäftes.
Außerdem wird der Aufbau der Downline etwas weniger honoriert als bei anderen Provisionsplänen, zumal ein großer Teil der Provisionen hier, wie der Name schon sagt, wegbricht. Vor Allem der Aufbau in die tieferen Ebenen, welche den größten Hebel im Network Marketing darstellen, wird überhaupt nicht honoriert.
Um dieses Argument auszuräumen benutzen einige Firmen den Unilevel-Plan.

Der Unilevel-Plan

Im Unilevel-Plan werden die Provisionen in verschiedener Gewichtung auf die einzelnen Generationen deiner Downline verteilt. Diese kann zum Beispiel 5% auf jeden einzelnen Umsatz in den ersten 3 Generationen bedeuten. Aber auch 5-4-3 oder 2-3-7 und ähnliche Verteilungen über die Generationen können vorkommen.
Während die Provision auf deinen eigenen Umsatz im Breakawayplan mit deinem Erfolg mit wächst, bleibt sie im Unilevel Plan stets die gleiche. Dafür steigt dein Einkommen durch den Erfolg deiner Downline deutlich stärker.
Beim erreichen bestimmter Stufen werden häufig noch tiefere Ebenen in deiner Downline freigegeben. Sodass bei vereinzelten Firmen sogar bis in die neunte Ebene noch Provisionen für die Führungskräfte ausgeschüttet werden. Du kannst dir ja selbst vorstellen, dass 3^9 Partner (wenn jeder in der Downline 3 Partner hat) selbst bei nur einem Prozent Provision eine ganze Menge Einkommen erzeugen können.

Vorteile des Unilevel Plans

Ein Vorteil ist natürlich der klar strukturierte Aufbau eines passiven Einkommens. Gerade in den tieferen Ebenen wird es sehr interessant, sodass es sich auch lohnt auf eine höhere Karrierestufe hinzuarbeiten und schon vorher in die Tiefe aufzubauen.
Außerdem ist auch hier leicht zu ermitteln, wie viel der Provisionsplan auszahlt. Im Maximum ist es einfach die Summe an Provisionen die an Ebene 1-x ausgezahlt werden. bei drei mal 5 wären dies also 15% insgesamt.

Nachteil des Unilevel Plans.

Ein entscheidender Nachteil des Unilevel-Plans ist die verhältnismäßig niedrige Provision zu Beginn des Geschäftsaufbaus. Der Unilevel-Plan entfaltet seine enorme Kraft erst ab der dritten Ebene oder tiefer. Daher gibt es hier Firmen, welche den Unilevel-Plan mit weiteren Einkommenswegen kombinieren, zum Beispiel dem Binären Plan, auf welchen ich im nächsten Artikel genauer eingehe.
Wenn du noch auf der Suche nach dem richtigen Provisionsplan für dich bist oder genaueren Fragen zu den Modellen hast, stehe ich dir gerne zur Verfügung. Ich habe mich lange und intensiv mit allen Provisionsplänen auseinandergesetzt und auch mit einem Großteil dieser bereits gearbeitet.
Kontaktiere mich mit dem unten stehenden Formular und wir finden das richtige Network, welches zu deinen Bedürfnissen passt.
Wenn du es wirklich ernst mit deinem Geschäft meinst, freue ich mich auch über eine Anfrage zur zusammenarbeit. Ich möchte allerdings nur engagierte Mitarbeiter in meinem Team, also bitte sende mir nur ernstgemeinte Anfragen.

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Welche Erfahrungen hast du mit diesem oder jenen Provisionsplan gemacht? Schreibe es mir in einem Kommentar!

Über Kevin 76 Artikel
Kevin Stephan begann bereits mit 16 Jahren, sich mit den Themen Selbstständigkeit und Online Marketing auseinander zu setzen. Schon während seines Studiums der Biologie begann er, sich nebenberuflich im Vertrieb weiterzubilden. Durch diese umfangreiche Erfahrung konnte er schon mit 22 Jahren sein engagiertes Ziel erreichen: Menschen das notwendige Werkzeug an die Hand geben, damit sie sich ein Hauptberufliches Einkommen im Network Marketing erarbeiten können und sie so näher zur finanziellen Freiheit führen. Hierbei sind ihm Teamarbeit und ein nachhaltiger Support seines Teams ein Herzensanliegen.

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