Network Marketing kommt von Marketing!

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Network Marketing ist eine Branche, die den Begriff Marketing bereits im Namen trägt. Egal ob Multilevel-Marketing, Network Marketing oder Direkt-Marketing. Trauriger ist aber genau das die Fähigkeit, die wir nur in den seltensten Fällen von unserer Upline beigebracht bekommen. Wir lernen nur, wie man gut verkauft. Dabei kann gutes Marketing dir das Verkaufen wesentlich erleichtern.
In dieser Folge vom MLM Boosting Kanal möchte ich mit dir gemeinsam tiefer in dieses Thema einsteigen.

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Hier gehts zum kostenfreien Ebook, welches ich im Podcast anspreche.

MBK #2 Network Marketing kommt von Marketing – Transkript

Hey Leute hier ist Kevin Stephan. Ihr hört den MLM Boosting Kanal und heute geht es um ein Thema das mir sehr wichtig ist. Ich freue mich riesig darauf das mit dir zu teilen: 

Es geht um Marketing.

Ich freue mich drauf mit dir heute über Marketing zu sprechen. Ich habe es in der letzten Episode schon gesagt: Marketing und Verkauf sind zwei völlig unterschiedliche Dinge.Im Network Marketing lernen wir immer wie wir verkaufen können. Wir lernen, wie wir am besten abschneiden, wenn wir mit dem Kunden am Tisch sitzen. Oder wenn wir den Kunden anrufen um ihn an den Tisch zu bekommen. Aber was wir nicht lernen ist Folgendes: Wie sorge ich dafür, dass dieser Kunde schon vorher so begeistert ist, dass er mich anruftund dass er das Produkt bereits haben will bevor ich mein Mund aufmache.

Dazu möchte ich ein Beispiel nennen. Wenn du eine Packung Milch oder eine Packung Eier kaufen willst… Steht daneben ein Verkäufer der erklärt was die Vorteile von Milch oder Eiern sind? In den seltensten Fällen oder? Das liegt daran dass du mit deinem Kopf bereits geframet bist bist. Das heißt du weißt schon was der Vorteil von Milch oder Eiern ist. Ich brauche das. Also hol ich es mir. Da gibt es also überhaupt kein Kauf-Erlebnis in dem Sinne. Du gehst hin, packst es ein und es ist selbstverständlich, dass du es haben willst. Stell dir vor du würdest es hinkriegen, dass dein Kunde bereits mit dieser Einstellung zu dir kommt und weiß: Das Produkt ist geil. Der Typ ist geil. Ich will das Produkt kaufen. 

Ich weiß nur noch nicht ob ich 5.000€ oder 10.000€ ausgebe. Das klingt für dich unglaublich, aber es ist möglich. Ich möchte dazu jetzt ein paar Beispiele nennen, ein paar Geschichten erzählen und wenn ich das tue dann hat das nichts damit zu tun, dass ich einfach gerne viel Rede oder dass ich die wertvollen Infos bis zum Ende aufhebe. Ich habe einfach in meiner Zeit als Coach festgestellt, dass egal mit welchem Team Partner ich rede und arbeite es immer so war: Wenn ich einfach nur die Goldklumpen fallen ließ die Informationsbrocken dann haben die Leute das nicht wirklich aufgenommen.

Wenn ich hingegen eine Geschichte erzähle und die wertvolle Info in einen Kontext einbinde dann ist es eingängiger. Es bleibt bei uns besser im Kopf und ich habe dadurch immer viel besseres Feedback bekommen. Ich hatte eine Phase da wollte ich einfach ganz viele Infos raushauen. Ich habe super hochwertige Videos gemacht oder auch in meinen Produkten entsprechende Videos und ich bekam das Feedback das die Leute nicht wissen wie sollen sie es anwenden und so weiter und so fort. Das liegt daran, dass sich die Verknüpfung im Gehirn einfach besser bildet, wenn ich eine Geschichte bringe. Wenn ich ein Beispiel bringe verzeih mir also wenn es etwas länger dauert.

 Ich tue das damit du die Dinge besser lernen kannst. Sicherlich kennst du das, wenn du die Promenade herunterläufst oder in ein Einkaufszentrum gehst und dort stehen diese Menschen, die für wohltätige Zwecke Spenden einsammeln wollen. Sie springen Leute von der Seite an und du siehst schon auf 1000 Meter: Gleich werde ich angesprochen. Du guckst weg, du weichst aus- Ich würde es zumindest tun- Aber es hilft nichts. Du wirst angesprochen und du musst sie irgendwie freundlich abwimmeln. Gefühlt packen sie dich am Ellbogen und erzählen so lange von ihrem Konzept bis du wenigstens aus schlechtem Gewissen fünf Euro dalässt.

Danach bist du froh wenn das Gespräch vorbei ist. Also ich persönlich, ich freue mich jedes Mal wenn ich es schaffe an diesen Menschen vorbeizugehen ohne angesprochen zu werden. Das ist aktuell die Situation, die wir im Network Marketing Markt grundsätzlich haben. Der normale Deutsche traut dem Network Marketing nicht, hält nichts von Verkäufern aber hat definitiv das Problem, das du mit deinem Produkt lösen willst. Die meisten Network Marketing Produkte sind qualitativ sehr gut. Bestimmt hast du es mal von deiner Network Marketing Firma gehört: Jeder ist potenzieller Kunde. 

Wenn du aber sagst Jeder ist potenzieller Kunde…

Wenn jeder Potentieller Kunde ist, wer ist denn dann deine Zielgruppe?

Dazu ein weiteres Beispiel: Stell dir vor du möchtest ein Produkt vermitteln und du sagst „Jeder ist potenzieller Kunde“

– Der dünne Mensch möchte sein Gewicht halten. 

– Der Sportler möchte mehr Leistung bringen durch dein Produkt

– Der Übergewichtige möchte abnehmen

– Die Schwangere möchte den Babyspeck loswerden. 

Jetzt machst du dir ein Skript fertig, einen Leitfaden. Oder du bekommst einen von deiner Firma. Dieser Leitfaden ist auf alle vier angepasst und du gehst ins Gespräch und sprichst mit einer Schwangeren. Das Thema ist für mich aktuell, weil meine Frau gerade in den letzten Tagen oder Wochen schwanger ist.

 Ich freue mich riesig aufs Kind und danach wird die Zeit sein den Babyspeck wieder loszuwerden. Aber wenn jetzt ein Verkäufer ankommt und ihr erzählt 

– Sportler wie du können dadurch den Muskelaufbau verbessern. 

– Du als Schwergewicht wirst die adipösen Fett Einlagerungen die du hast reduzieren. 

– Die Wassereinlagerungen werden reduziert 

– Du wirst es schaffen dein Gewicht zu halten

Dann ist das irgendwie nicht passend. Dann ist den Babyspeck immer noch nicht los geworden und selbst wenn der Verkäufer das mit aufzählt das wird er sie nicht erreichen. Das wird ihr nicht in den Kopf gehen und sie wird diesen Verkäufer freundlich abweisen.

Wenn ich hingegen zu ihr hingehe und sage ‚Hör zu, ich hab mich darauf spezialisiert Schwangeren dabei zu helfen ihr Babyspeck loszuwerden und das parallel zur Stillzeit. Du kannst das Einnehmen ohne dass du irgendwelche Gefahren fürs Baby hast und so weiter und so fort. Dann ist das exakt auf sie zurechtgeschnitten, richtig?

 Also was will ich damit sagen: Wenn die Firma sagt dein Produkt ist für jeden interessant. Dann mag das stimmen aber nur weil es für jeden interessant ist musst du nicht jeden ansprechen.Wenn du weißt wer genau deine Zielgruppe ist du jetzt in diesem Moment ansprichst dann sorg dafür dass du genau diese Zielgruppe auch ansprichst.

Wenn du also selber Leistungssportler bist und genau weißt: Dieses Produkt hat mir geholfen bei meinem Marathon zwei Minuten schneller zu laufen, dann sprich Marathonläufer an und sag ihnen mit diesem Produkt hab ich es geschafft zwei Minuten schneller zu laufen. Das wird viel besser treffen als wenn du in die Zeitung eine Annonce schreibst wo alle möglichen Vorteile aufgelistet werden. Wenn du jetzt herausfindest wo diese Menschen sich aufhalten, in welchen Clubs sie sind, wo Sie Ihre Laufstrecke haben beim Marathonläufer, in welchen Facebook-Gruppen sie sich bewegen, welche YouTube Kanäle sie schauen… Dann kannst du sie ganz zielgerichtet targetieren. Dabei ist es jetzt völlig egal ob du online oder offline arbeitest.

 Wenn du offline Arbeit ist dann gehst du zu den Uhrzeiten ins Fitnessstudio wo du weißt, dass die Hälfte aller Marathonläufer auch im Fitnessstudio sind weil gerade ein Kurs für diese Leute läuft. Wenn du online arbeitest, dann schaltest du deine Werbung dort wo sonst die Marathonläufer ihre Youtube-Videos anschauen. Du kannst zielgerichtet auswählen auf welchem Kanal du Werbung schalten willst. Das Gleiche gilt für Facebook Werbung. Das Gleiche gilt für organische Inhalte. Für Podcasts, für Videos, für Blog-Artikel… optimiere deine Inhalte so, dass du den richtigen Kunden zu dir bekommst. 

Denn ganz egal ob dein Kunde schon weiß, dass er ein Problem hat oder nicht.

Du kannst niemandem etwas verkaufen was er nicht braucht, wo kein Bedarf besteht oder wo er kein Interesse daran hat.

Das heißt es muss eine vorgefertigte Kaufabsicht in seinem Kopf vorhanden sein. Damit meine ich nicht dass er auf dein Produkt gebrandet sein muss oder dass er dein Produkt kaufen will. Ich meine damit wenn du jemanden ansprichst der weißer hat 20 Kilo zu viel auf der Waage und er möchtediese 20 Kilo loswerden. Er hat schon die eine oder andere Diät versucht ,aber er hält nichts von Nahrungsergänzungsmitteln. Das ist zum Beispiel ein Kunde den kannst du ansprechen.

Und grundsätzlich, wenn du ihm die Vorwände gegenüber Nahrungsergänzungsmitteln ausräumst und ihm erklärst, dass er damit wirklich abnehmen kann, dann kannst du ihn als Kunden gewinnen. Wenn er hingegen überhaupt keine Einsicht sich selbst gegenüber hat. Oder wenn er sagt Ich bin gut so wie ich bin und ich will nichts ändern und das ernst meint dann kannst du so ein toller Verkäufer sein wie du willst. Wenn du es nicht schaffst bei ihm die richtigen Punkte zu drücken dann wirst du niemals bei ihm erfolgreich werden. Das heißt es geht darum welche Probleme hat dein Interessent bereits in seinem Kopf.

Wenn es jetzt zum Beispiel dieser übergewichtige Mann ist, dem ist völlig egal ist ob er abnimmt oder nicht. Er kann ja trotzdem Angst vor einem Herzinfarkt haben. Das heißt du könntest gegebenenfalls über diesen Schmerzpunkt Herzinfarkt gehen oder wenn er die Sorge finanzielle Probleme hat. Dann kannst du ihn immer noch auf dein Network ansprechen damit er Geld verdienen kann. Also du siehst je nachdem was du kommuniziert und wie du es kommuniziert kannst du ganz unterschiedliche Aspekte in der gleichen Person treffen. Also erstens sucht er die richtigen Personen aus und zweitens kommuniziert zielgerichtet auf die Probleme und Sorgen von diesen Leuten.

Das sind die wichtigsten Grundlagen die du beim Verkauf generell beachten solltest. Denn das ist die Schnittstelle zwischen Verkauf und Marketing. In dem Moment wo du auf der Straße überlegst spreche ich den Typen rechts oder links an beginnt dein Marketing. Marketing kann aber noch viel mehr. sagen wir mal du möchtest jetzt auf der Straße den rechten oder den Linken Typen ansprechen. 

Du hast dir überlegt:

„Okay der hat mehr Übergewicht den spreche ich an.“ 

Jetzt ist die Frage will er überhaupt von dir angesprochen werden. 

Hast du eine Erlaubnis in seiner Welt zu reden?

Dazu ein Beispiel: Wenn du in den Schuhladen rein gehst und du möchtest dich einfach umschauen und ein Paar Schuhe kaufen. Sofort kommt der Verkäufer angedackelt und sagt 

„Hey Hallo herzlich willkommen in diesem Laden. Wie kann ich ihn weiterhelfen was kann ich für sie tun.“ 

Dann ist die Reaktion bei 90 Prozent der Menschen „danke ich schau nur“ und du bist froh, dass der Verkäufer dich danach in Ruhe lässt. Wenn er dann weiter redet dann ist er bei der unten durch und du verlässt den Laden. Wenn du aber zehn Minuten später das perfekte Paar Schuhe gefunden hast, dass du unbedingt haben willst. Du hast alle Größen durchprobiert und festgestellt Deine Größe ist nicht da.

 44 ist so klein 46 ist so groß und 45 steht nicht im Regal. Was tust du. Du gehst zum Verkäufer und sagst ihm „Hey könntest du mir bitte das richtige Paar Schuhe rausholen. Die Größe 45 würde ich gerne kaufen.“ Du stellst dich sogar in eine Schlange von anderen Menschen um mit diesem Verkäufer zu sprechen. Verrückt oder? Zehn Minuten vorher warst du absolut glücklich darüber dass er aufhört dich anzusprechen. Du wolltest so weit wie möglich von diesen Menschen weg sein. Aber jetzt wo du ein Problem hast… jetzt wo du dein Problem selbst identifiziert hast gehst du zu demselben Verkäufer hin, zur gleichen Person.

Und du willst was von ihm. 

Er hat die Lösung für dein Problem und du lädst ihn in deine Welt ein um dieses Problem zu lösen. Wenn du schon etwas länger im Verkauf tätig bist dann wirst du über den Begriff Elevator Pitch gestolpert sein. Das ist ein kurzer Satz. In 30 Sekunden, mit ein zwei Sätzen höchstens präsentierst du was du anzubieten hast und legst einen Köder aus. Je nachdem ob das für den Gegenüber interessant ist oder nicht wird er das Gespräch zu suchen wenn du den geschickt formuliert hast, idealerweise mit einer Frage am Ende.

„Wenn du 20 Kilo abnehmen könntest, dich weiterhin ganz normal ernähren könntest und gleichzeitig dein Herzinfarkt-Risiko reduzierst, wäre das dann interessant für dich?“

Das ist jetzt kein ausgeklügelter Elevator Pitch. Ich bin kein Hardcore Vertriebler. Es gibt andere Menschen, die können wir zeigen wie man ein Elevator Pitch schreibt. Aber wenn du mit so einer Frage einsteigt dann kriegst du ein Ja wenn es interessant ist oder ein Nein. Im klassischen Verkauf wirst du mit sowas eine Quote von vielleicht zehn Prozent haben von 1000 Leuten die du ansprichst werden 10 Prozent Ja sagen und dann hast du die Erlaubnis mit ihnen darüber zu sprechen. Wenn du die richtige Zielgruppe hast ist die Quote vielleicht bei 20 Prozent, die gerade offen für das Thema sind.

 Wenn du dich aber auf einen Marktplatz stellst wo Menschen, die abnehmen wollen hingehen. Also auf eine Messe konkret zum Thema Abnehmen. Wenn du dort auf dieser Messe einen Stand hast wo das Thema Abnehmen und Herzinfarktrisiko reduzieren steht. Also groß als Banner dahinter damit die Menschen dann auf den Stand zukommen und sich umsehen. Du bringst dann den gleichen Pitch und hast du plötzlich eine Quote von 70 bis 80 Prozent. Wir sind wieder beim gleichen Thema wie vorhin. Je nachdem wo du dich platzierst und mit welchen Kunden Du redest kannst du die Erlaubnis haben in der Welt des Kunden zu sprechen oder eben nicht.

Wie setze ich dieses Thema denn im Internet um. 

Es ist so dass ich viele kostenfreie Inhalte bereitstelle. Sei es dieser Podcast sei es ein YouTube-Video oder sei es mein Blog oder meine kostenfreien E-Books. Du kannst dir all diese Inhalte kostenfrei holen und bei diesen Inhalten gebe ich natürlich mein Bestes, dass ich dort wirklich Lösungen für die Probleme meiner Zielgruppe generiere. 

Das heißt wenn du jetzt diesen Podcast hier gut findet und du eine Frage zu dem Thema hast, dann schreibst du mich an. Sei es ein Kommentar unter dem Video unter dem Podcast oder per E-Mail an mich.

 Du weißt bei mir bekommst du eine Lösung für dein Problem und dadurch habe ich eine Einladung in deiner Welt zu reden, zumindest wenn du auf mich zukommt. Das nennt man im Internet Attraction Marketing. Du hast kostenfreie Mehrwerte. Die Leute schauen sich das erst mal an. Wenn sie mehr Interesse haben fordern Sie zum Beispiel ein kostenfreies eBook an geben dir dafür die E-Mail-Adresse. Und dann hast du die Möglichkeit per E-Mail mit den Leuten im Kontakt zu sein und Vertrauen aufzubauen. Um das alles umzusetzen ist es völlig egal mit welcher Firma Du arbeitest, wie dein Provisionsplan ist oder wie toll dein Produkt ist.

 Vielleicht ist es dir aufgefallen. Ich nenne meine Network Marketing Firma weder in diesem Podcast noch auf meinem Blog. Ich rede überhaupt nicht darüber in welcher Firma ich bin. Denn die Absicht von diesem Podcast ist nicht Teampartner zu gewinnen. Ich habe überhaupt nicht vor dich in mein Team zu holen. Es gibt Leute, die wollen dann ins Team und die bewerben sich. Ich habe ein Bewerbungs-Formular dafür. Das können sie gerne tun aber mein Ziel ist es erst einmal deine Probleme zu lösen und dafür zu sorgen dass die Netzwerker da draußen ein besseres Marketing haben um die ganze Branche einfach angenehmer zu gestalten sei es dadurch dass ich weniger Facebook-Spam bekomme von irgendwelchen Networking die der Meinung sind mir ihre Reflinks zu senden oder sei es dadurch dass die Branche generell ein besseres Ansehen kriegt wovon ich auch wieder profitiere.

 Dadurch, dass ich das so mache erzeuge ich Reziprozität. Das bedeutet das Gesetz der Dankbarkeit. Es gibt sehr schlaue Verbindungen, die diese Methoden für sich nutzen. Zum Beispiel gibt es Menschen die stellen sich vor Bahnhöfe und verschenken eine Rose. Die kann aus Papier sein das kann eine echte Rose sein. Die verschenken sie einfach und sagen „Bitte nimmt’s Ich will nichts dafür.“ Alles gut. Und zwei Straßen weiter steht von der gleichen Organisation jemand der nach Spenden fragt. Dadurch dass du am Bahnhof diese Rose geschenkt bekommen hast, hast du unbewusst die Verpflichtung etwas zurückzugeben. 

Und ganz egal ob du das bewusst assoziieren kannst oder nicht und ob du die Rose weggeschmissen hast oder sie behalten hast. Du bist eher dazu bereit einen höheren Betrag zu spenden oder überhaupt zu spenden. Das ist das Gesetz der Reziprozität. Wenn du etwas gibst kannst Du danach etwas zurückverlangen eben weil du die Erlaubnis hast in der Welt der Person zu sprechen. Wir Menschen haben einfach den Antrieb die Dinge, die uns positiv widerfahren anderen weiterzugeben. Du kennst das doch bestimmt aus dem Kindergarten aus der Grundschule. Wenn der Typ dich einlädt dann musst du ihn auch zum Geburtstag einladen.

 Wenn du ein Geschenk bekommst dann musst du dem Typen auch was schenken und wenn er ein kleines Geschenk gegeben hat dann schenkst du ihm auch nur ein kleines Geschenk. Schenkt er etwas Großes schenkst du etwas Großes zurück. Das ist Reziprozität in seiner reinsten Form Wir lernen es von unseren Eltern aber wir haben es auch intrinsisch drinnen, das ist in unseren Instinkten. Wir wollen nicht diejenigen sein die etwas geschenkt bekommen und dann nicht mal Danke sagen. Und das ist das ganze Geheimnis. Schenke deiner Zielgruppe etwas was Ihnen weiterhilft und dann wirst du als Experte wahrgenommen. Sie sind dankbar und wenn sie sich einen von den zehn Experten auf dem Markt aussuchen müssen dann werden sie dich wählen, weil sie dir dankbar sind.

Gehen wir noch einmal zurück zu der Messe zum Thema Abnehmen. Wenn du jetzt statt mit deinem Elevator Pitch um die Ecke zu kommen den Kunden freundlich ansprichst und sagst hören Sie mal -Haben Sie denn schon unsere Broschüre zum Thema Abnehmen wo drinsteht wie sie mit 14 Lebensmitteln schnell abnehmen, schnell und effektiv? Oder ein kleines Heftchen wo drin steht diese 20 Lebensmittel reduzieren ihr Herzinfarktrisiko innerhalb von zwei Wochen. Das ist interessant und das ist kostenfrei. Der Kunde wird es definitiv nehmen. Wenn du da hundert Leute ansprichst werden 40 Ja sagen.

Und wenn du da drin deine Kontaktdaten hast dann werden auch von diesen 40 Leuten zwei bis fünf Leute Kunde und das ist eine Quote die kannst du zum Beispiel im klassischen Vertrieb kaum erreichen es sei denn du arbeitest auf Empfehlung, weil dort ähnliche Trigger arbeiten. Ich hatte zwischendurch eine Phase da habe ich an Haustüren meine Internet Verträge verkauft und da wusste ich genau: Wenn ich an hundert Haustüren klingel dann gehe ich mit ein bis zwei Verträgen nach Hause. Und ich konnte maximal an 150 bis 200 Haustüren am Tag klingeln.

Hätte ich damals diese Methoden gewusst hätte ich erst mal einen Mehrwert liefern können zum Beispiel wie sparst du Geld in deinem Haushalt. Eine allgemeine Broschüre wo die Leute sofort Geld sparen.

Dann hätte ich, wenn ich beim nächsten Mal wieder klingel eine viel höhere Abschluss-Quote gehabt. Das ist die Magie hinter Marketing, das ist die Psychologie die wir anwenden können. Da gibt es natürlich noch sehr viel mehr Trigger aber wenn du diesen Trigger, die Reziprozität, verstanden hast dann weißt du wie du auch offline deine Kunden schneller zum Abschluss kriegst indem du in Vorleistung gehst ohne dabei sofort etwas zurück zu verlangen. Das Ganze geht sogar noch einen Schritt weiter. Ich habe zum Beispiel Info Produkte draußen. Ich habe zwei Kurse draußen und der eine Kurs zeigt die Dinge, die ich hier erkläre.

Also Marketing die Grundzüge und wie du einen Sales Funnel aufbaust. Der Kurs ist gut und gerne 100 -200 Euro wert wenn ich mir so die Konkurrenz draußen anschaue. Aber ich gebe Ihnen für Acht Euro raus Das tue ich nicht deshalb, weil ich Geld hasse. Sondern ich tue das damit neue Kunden als ersten Eindruck haben. Warte mal wenn das der Inhalt ist den ich für 8 Euro Krieg. wie gut sind dann die Inhalte, die ich für 300 Euro kriege. Genauso bei meinen kostenfreien Inhalten hier beim Podcast ich gebe 100 Prozent damit du am Ende sagst: 

Warte mal, wenn das die kostenfreien Inhalte sind. Wie gut sind dann die kostenpflichtigen Inhalte?

Das ist ein extrem mächtiges Tool und es geht sogar noch weiter. Manchmal passierte es dass Menschen mich anschreiben, gerade bevor ich die Produkte draußen hatte. Da haben mich Leute angeschrieben und gesagt Ich hab jetzt so viel aus dem Blog gelernt. Ich habe Geld verdient durch die Dinge, die du mir beigebracht hast. Wie kann ich dir etwas zurückgeben. Die haben sinngemäß wirklich gefragt wo sie mir endlich mal was bezahlen können für diese Inhalte. Und das war natürlich ein extrem motivierender Moment. Und wenn du dann ein Produkt rausbringt und sagst hier jetzt hast du die Möglichkeit mich zu bezahlen dann werden die Leute das gerne kaufen.

Sie werden glückliche und zufriedene Kunden sein. Also um es nochmal zusammenfassend zu sagen. Dadurch, dass du kostenfreie Inhalte bereitstellt und dadurch, dass du sie der richtigen Zielgruppe bereitstellst und dann sehr kostengünstig oder kostenfrei noch höherwertige Inhalte lieferst. Dadurch erzeugt du Dankbarkeit und bringst die Menschen dazu, dass sie dir etwas zurückgeben sei es Zeit sei es Geld oder sei es auch Feedback. Dabei darfst du niemals vergessen, dass es völlig egal ist mit welcher Firma du arbeitest und das ist sogar kontraproduktiv ist deine Firma draußen zu kommunizieren. Was sollen die Leute mit der Firma, wenn du deinen Reflink auf Facebook postest? Dann fängt ein Kontakt von dir nicht an nach Dir zu recherchieren und deine kostenfreien tollen Inhalte kennenzulernen sondern er googelt die Firma und dann findet er garantiert in irgendeiner Form irgendeinen Idioten der sagt 

„Diese Firma ist ein Schneeballsystem. Ich würde die Hände davon lassen.“

 Möchtest du, dass dein Kontakt das tut oder möchtest du lieber, dass der Kontakt neugierig auf das wird was du zu erzählen hast? Soll er sich für deine Inhalte anmelden, sich dein Youtube-Kanal anschaun, sich deine Blog Artikel anschaun? Wenn er sich die Dinge anschaut wo du dich von deiner besten Seite präsentieren kannst und wo du als Experte für dein Thema Auftrittst, dann kommt er danach zu dir und sagt: „Sag mal ich habe jetzt seine Inhalte gelesen und die sind total interessant kannst du mir mal einen Tipp geben.“ Das verändert die komplette Psychologie im Verkauf.

Du brauchst keinen Druck mehr denn du hast einen Sog erzeugt. Er kommt zu dir weil er wissen will wie er sein Problem löst und ganz nebenbei hat er auf dieser Reise festgestellt dass du Buchautor bist. Ich meine okay- dein eBook hat vielleicht nur 15 Seiten oder auch 20 oder 100 ganz egal aber in dem Moment wo du ein E-Book anbietet bist du Buchautor und das hat bei uns einen ganz anderen Stellenwert. Dadurch dass du dir mal zwei Wochenenden die Zeit nimmst um ein eBook zu schreiben dann hast du den Status als wärst und Doktor. Einem Doktor vertrauen wir denn er muss wissen was er tut egal ob er Medizin Doktor ist wir vertrauen ihm trotzdem auch wenn er über Bauphysik spricht.

Und genau das gleiche erreichst du, wenn du entsprechende Inhalte produziert. Außerdem haben gerade wir Menschen in Deutschland einen riesigen Respekt vor Menschen, die online präsent sind. Die eine eigene Website haben 

„Oh, der hat eine Website das muss eine große Nummer sein“

Die Website kostet hundert Euro im Jahr und das sind Baukastensystem. Wenn du dich eine Woche hinsetzt dann hast du eine Website oder bist YouTuber. Einen Youtube-Kanal ist kostenfrei. Eine Kamera hast du am Handy und ein Micro auch. Also kannst du ab morgen YouTuber sein indem du jetzt anfängst Video aufzunehmen. Über Podcasts brauchen wir gar nicht sprechen wenn du genug Inhalte hast die du erzählen kannst dann geht auch das sehr fix, denn die eigentliche Aufnahme machst du dann eben innerhalb von einer halben Stunde fertig und danach schneidet du das ganze zusammen. 

[Anmerkung: Wenn du gar keine Zeit hast, nimm Podcasts im Auto auf, tu ich ab Folge 7]

Wenn du überlegst welchen Kanal soll ich jetzt nutzen dann ein ganz einfacher Tipp: Guck was du am liebsten konsumiert. Hörst du gerne Podcasts dann mach einen Podcast. Wenn du gerne Videos anschaust dann mach ein Video. Und wenn du lieber liest dann mach erst mal einen Blog. Du kannst später alle drei Bereiche abdecken. Dieser Podcast wird auch auf meinem Blog veröffentlicht als Text und der wird auch als YouTube-Video veröffentlicht. Da wird einfach nur ein Bild von mir hinzugefügt. Aber erstmal nimm den Kanal, den du am liebsten konsumiert denn da kannst du mit einer Leidenschaft rangehen, die du in den anderen Bereichen nicht hast.

Und wenn du dich fragst wer ist jetzt meine Zielgruppe. Mit wem sollte ich arbeiten. Dann kannst du dir entweder Gedanken machen für wen passt das Produkt perfekt und dir da sehr viele Gedanken machen wie du das perfekt auf deine Zielgruppe zurechtschneidest. Wie du mit denen sprichst, denn du sprichst ja anders mit einem Lehrer als du mit einem Anwalt sprichst oder mit einem Bauarbeiter. Oder wenn du die Abkürzung nehmen willst um einfach schnell erst mal Inhalte rauszubringen und dein Marketing später zu spezifizieren dann ist mein einfacher Rat:

Targetier dich selbst!

Dein bester Kunde bist du und du weißt genau warum du das Produkt gekauft hast.

Du weißt genau warum du im Network Marketing bistund du weißt ganz genau was du magst was du nicht magst. Außerdem weißt Du, wo du dir schon mal ein kostenfreies E-Book geholt hast, wo du dir einen kostenfreien Videoclips angeschaut hast, du weißt diese ganzen Dinge. Du musst es einfach nur noch kopieren. Frage dich, wie kriegst du Menschen wie dich ins Boot? Stell dir mal vor du suchst jetzt irgendeine Zielgruppe raus nur weil die mehr Geld haben und die werden erfolgreiche Netzwerker. Du kriegst ein Incentive von der Firma, die auch und dann sitzt ihr gemeinsam zwei Wochen auf einer Yacht und müsst Zeit miteinander verbringen.

Wäre es nicht schön wenn der auf deiner Wellenlänge ist wenn du den magst? Ich glaube du magst dich selbst oder sonst würdest du dir diesen Podcast nicht anhören um dein Leben zu verbessern.

Du merkst Ich komme hier sehr vom Hundertsten ins Tausendste. Ich komme sehr ins Schwärmen beim Marketing denn es gibt so viele Dinge die ich dir erzählen will. Mit dieser Folge komme ich jetzt aber zum Schluss und ich möchte dich jetzt um einen kleinen Gefallen bitten damit ich diesen Podcast erfolgreich machen kann damit ich möglichst vielen Menschen helfen kann brauche ich ein Like, ein Share oder ein Kommentar und ich brauche unbedingt Bewertungen auf iTunes.

Also wenn du es noch nie gemacht hast Hol dir doch kurz iTunes und bewerte diesen Podcast auf iTunes. Du findest den Podcast dort unterMLM Boosting Kanal. Warum sag ich iTunes? Weil es die größte Plattform für Podcasts ist das heißt wenn ich auf iTunes hoch rutsche dann rutsche ich auf allen anderen Portalen auch hoch. Wenn du irgendwelche Fragen hast die du vertieft haben willst die du in diesem Podcast beantwortet haben willst dann hinterlassene ein Kommentar unter diesem Video [Oder Artikel]. Neben dem Podcast irgendwo ist die Möglichkeit der ist natürlich auf mehreren Plattformen verfügbar.

Oder schreibt mir direkt eine E-Mail an info@kevin-stephan.de. Ich danke vielmals fürs Zuhören und für deine Unterstützung. Lass uns gemeinsam diesen Podcast rocken. Ich freue mich auf deine Zusendung und auf deine Bewertung.

In den nächsten drei Folgen will ich dir drei Geheimnisse verraten die dir deine Upline garantiert noch nicht verraten hat. Schalte also wieder rein. Und bis dahin mach es gut viel Spaß beim Umsetzen. Danke fürs Zuhören. Bis dann!

Hey war das nicht cool? Bitte denkt daran diesen Podcast zu bewerten zu leiten und zu teilen.

Wenn du jetzt mehr über Marketing lernen willst dann habe ich ein kostenfreies Geschenk für dich geh auf www.kevin-stephan.de/ebook und hole dir dort dein kostenfreies eBook zum Thema MLM im Internet aufbauen.

Wir haben uns in der nächsten Folge und bis dahin mache es gut.

Zusammenfassung
MBK #2 Network Marketing kommt von Marketing - MLM Boosting Kanal
Titel
MBK #2 Network Marketing kommt von Marketing - MLM Boosting Kanal
Beschreibung

Network Marketing trägt den Begriff Marketing bereits im Namen. Nur lernen die meisten Networker niemals, was Marketing ist sondern üben lediglich den Verkauf. In dieser Podcast-Folge gehen wir gemeinsam auf das Thema Marketing ein.

Über Kevin 87 Artikel
Kevin Stephan begann bereits mit 16 Jahren, sich mit den Themen Selbstständigkeit und Online Marketing auseinander zu setzen. Schon während seines Studiums der Biologie begann er, sich nebenberuflich im Vertrieb weiterzubilden. Durch diese umfangreiche Erfahrung konnte er schon mit 22 Jahren sein engagiertes Ziel erreichen: Menschen das notwendige Werkzeug an die Hand geben, damit sie sich ein Hauptberufliches Einkommen im Network Marketing erarbeiten können und sie so näher zur finanziellen Freiheit führen. Hierbei sind ihm Teamarbeit und ein nachhaltiger Support seines Teams ein Herzensanliegen.

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