Geniale offline Tools

Das passende Werkzeug hilft immer

Für die Kundenakquise auf dem klassischen Weg gibt es mannigfaltige Möglichkeiten, mit Abwechslung an jede beliebige Kundengruppe heranzutreten.
Soweit möglich, ist es auch offline interessant attraction marketing zu betreiben. Das heißt, dass nicht du zum Kunden läufst und ihm deine Information aufzwingst. Im Gegenteil! Du legst einen Köder aus, und die Interessenten melden sich bei dir. Heute zeige ich bewährte Tools um das Interesse bei deinem Gegenüber zu wecken und den Kontaktstrom nie abreissen zu lassen.

1. Dein automatischer Anrufbeantworter

 

Ganz gleich, auf welchem Wege du die Leute auf dein Geschäft aufmerksam machst, eines haben alle gemeinsam: Sie kontaktieren dich, und möchte mehr darüber erfahren, was du anbietest.
Wenn du nicht gerade ein begnadeter Telefonverkäufer bist kannst du das erste Telefongespräch völlig automatisch ablaufen lassen. Es gibt online die Möglichkeit, gratis einen Anrufbeantworter einzurichten. Du erstellst ein Mal deine Message und die Leute können sie jederzeit telefonisch abhören.
Hierbei ist es dir selbst überlassen, ob du mit wenigen Sätzen Lust auf mehr machst, eine gratis Probe deines Produkts anbietest oder eine vollständige Geschäftspräsentation erstellst. Nach dem Anhören hat der Interessent die Möglichkeit, seine Nummer und sein Anliegen aufs Band zu sprechen.
Gerade wenn du in einer Fremdsprache Kunden akquirierst und diese Sprache nicht perfekt beherrschst kann diese Methode Gold wert sein. Mit einem gut eingeübten Pitch auf dem Band wirst du einen besseren Eindruck machen, als durch das spontane Gespräch am Telefon.
Ein weiterer Vorteil dieser Methode ist, dass du deinen Stress reduzierst (Nicht interessierte legen einfach auf, statt mit dir zu diskutieren). Außerdem merken die Leute, dass du beschäftigt bist (Und Mangel erzeugt stets Nachfrage) und einen professionellen Telefonauftritt hast.
Im Verkauf sprechen wir stets von einem Verkaufstrichter- Je mehr Leute du in deinen Verkaufstrichter einwirfst und je besser dieser aufgebaut ist, umso mehr Kunden kommen hinten auch raus. Mit einem automatisierten Erstkontakt kannst du dich voll und ganz auf die Neuakquise dieser konzentrieren.
Natürlich ist ein tägliches Abhören und Bearbeiten der Nachrichten und ein gutes Follow Up wichtig. So kannst du beispielsweise direkt im Anschluss einen persönlichen Termin vereinbaren oder, wenn mehr Informationen im Allgemeinen gewünscht sind, die Interessenten in deinen Email-Newsletter eintragen.

2. Printwerbung

 

Du denkst jetzt beim Wort Printwerbung vielleicht an Plakate oder Flugblätter. Doch es gibt wesentlich günstigere Varianten, deine Kundengruppe zu erreichen durch nützliche Dinge, die deine Zielgruppe täglich in den Händen hält.

Das könnten sein:

– Lesezeichen: Für dein Team im Network suchst du Menschen mit unternehmerischen Denken, für deine Produkte häufig gesundheitsbewusste Menschen. Was wäre also leichter, als eine kurze Botschaft auf einem Lesezeichen zu drucken, und dieses in der Bibliothek im richtigen Buch zu „vergessen“?
Fürs erste wird der nächste Leser des Buches das Lesezeichen voraussichtlich verwenden. Doch spätestens beim 4. oder 5. Mal wird er die Message auf dem Lesezeichen bewusst oder unbewusst lesen, und wenn sie zu ihm passt wird er die abgedruckte Telefonummer oder EMail-Adresse kontaktieren.
– Tassen: Das ist wohl einer der bekanntesten Klassiker von alltäglichen Werbemitteln. Es gilt wieder dasselbe. Bedrucke eine Tasse mit einer Botschaft (Zweiseitig, einmal für den Trinkenden, einmal für seinen Gegenüber) und verschenke diese an Kunden, Bekannte, deinen Friseur.
So bleibst du in stetiger Erinnerung und prägst deine Marke weiter aus. Deine Produktkunden werden regelmäßig darauf Aufmerksam gemacht, dass sie auch Geld mit dem Produkt verdienen könnten und Fremde darauf, dass es dich gibt.
Verbindest du deine Message mit einem guten Spruch, wirst du wesentlich mehr in die Aufmerksamkeit deiner Interessenten gerückt.
Der Kreativität bei Printwerbung sind keine Grenzen gesetzt. Natürlich kannst du auch T-Shirts oder Kugelschreiber nutzen um dein Geschäft bekannter zu machen.
Ein toller Trick ist es auch, Aufkleber auf deinen Produkten anzubringen wie zum Beispiel: „Oh, schon leer? Schnell anrufen und nachbestellen bei …“
So förderst du die Eigeninitiative deiner Kunden und sie haben deine Nummer stets greifbar.

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3. Eigene Bücher

 

Menschen lieben Experten. Und Experten schreiben Bücher. Sobald du ansprichst, dass du ein Buch zu deinem Thema geschrieben hast steigst du enorm im Ansehen bei deinem Gegenüber und positionierst dich als Experte. Du glaubst es ist schwer ein Buch zu schreiben? Es hat nur etwas mit Ausdauer zu tun.
Wenn du auch online Arbeitest und ohnehin einen Blog führst, wird es für dich ein leichtes sein, deine 20 oder 30 besten Artikel zu einem echten Buch zusammenzuschreiben. Doch auch kleinere Bücher und Leitfäden mit praktischen Tipps können schon gut zu deiner Reputation als Experte beitragen. Wenn du jede Woche eine bis zwei Seiten schreibst, hast du bereits nach einem halben Jahr ein vorzeigbares Exemplar deines Buches zur Hand. Und wenn es gut geschrieben ist, kannst du es sogar weitervekaufen und so einen neuen Einnahmenstrom erzeugen.

4. Fremde Bücher

Es gibt hervorragende Lektüren, mit welchen du dein Umfeld auf das Network Marketing aufmerksam machen kannst. So schreibt zum Beispiel Robert Kiyosaki Bücher zur finanziellen Bildung und erklärt, weshalb Unternehmer besser dran sind und wie du einer wirst. Sein Hauptwerk, Rich Dad, poor Dad schlägt als besten Start in die Selbstständigkeit das Network Marketing vor.
Du könntest dieses oder ähnliche Bücher bei einem Gewinnspiel, an besonders treue Kunden oder bei besonderen Ereignissen verschenken. Nach einiger Zeit fragst du, wie deinem Gegenüber das Buch gefallen hat, und was er für Schlüsse daraus zieht. Das Network Marketing ist ihm dann bereits ein Begriff, der von einem internationalen Experten Empfohlen wird.
Ein weiteres, geniales Buch ist „Die 45 Sekunden Präsentation„.
Das Buch wurde von Don Failla, einem erfolgreichen Networker geschrieben. Es gibt in kurzen, leicht zu verstehenden Kapiteln alles wieder, was du über das Network und den Geschäftsaufbau wissen musst. Es ist nicht nur ein Buch über das Network Marketing, sondern es erklärt dir und deiner Downline Schritt für Schritt, wie ein erfolgreiches Geschäft aufgebaut wird.
Außerdem ist es bewusst so formuliert, dass du einem Interessenten das Buch geben kannst mit den Worten „Lies die ersten 3 Kapitel, und wenn es für dich interessant ist, komm auf mich zu“. Die 45 Sekunden Präsentation ist ein Must Have unter den Network Büchern und ich kenne viele erfolgreiche Networker, die 1:1 nach den darin beschriebenen Techniken arbeiten. Ich selbst besitze es 5 Mal, sodass ich es stets an meine Mitarbeiter oder Interessenten weitergeben kann.

5. Ein Zweithandy/ eine Zweite SIM-Karte

 

Auch wenn es im Vertriebsbereich schon fast eine Selbstverständlichkeit ist, die geschäftliche Telefonnummer von der privaten zu trennen, gibt es viele Networker die das noch nicht tun. Dabei liegt der nutzen klar auf der Hand: Du bist entspannter, wenn du an das private Telefon gehst, weil du keine Kundschaft erwarten musst und fokussierter, wenn du geschäftlich Angerufen wirst.
Oftmals ist der Anruf dein erster Kontakt zu Interessenten! Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck. Also tu dir selbst den gefallen und besorge dir eine geschäftliche Telefonnummer, die vielleicht sogar leichter zu merken ist.

6. Ein guter, elektronischer Kalender.

 

Es könnte so einfach sein! Jeder Kontakt zu deinen Interessenten schafft dir die Möglichkeit, dein Geschäft voran zu treiben. Was wäre also nahe liegender, als deine Interessenten und Kunden sorgfältig in einer Kartei zu führen und alle wichtigen Termine zu notieren? Es gibt viele dieser Termine, auch wenn sie uns oft nicht bewusst sind:
– Für die Nachbearbeitung deiner Interessenten: Nach einem Gespräch hat ein Interessent gesagt, dass er in sich gehen und die Sache überdenken möchte. Kläre sofort ab, dass du am nächsten Tag anrufst, um nachzufragen wie es aussieht. Wirst du bei diesem Termin vertröstet, melde dich eine Woche später. Und wenn der Interessent dann noch immer kein Interesse hat, beendest du das Gespräch mit folgender Frage:
„Bedürfnisse und Situationen ändern sich. Ich verstehe, dass die Geschäftsmöglichkeit zum jetztigen Zeitpunkt nicht zu Ihnen passt. Was halten sie davon, wenn ich mich in einem halben Jahr nochmal bei Ihnen melde und wir schauen, ob sich etwas verändert hat?“
Wenn der Interessent jetzt ja sagt, ist es ein unbedingtes Muss, dass du dich genau ein halbes Jahr später meldest. Auf den Tag genau. So ist sein zweiter „erster Eindruck“ nachdem er dich schon vergessen hat:
„Wow, er hat wirklich an mich gedacht. Ist das echt genau ein halbes Jahr?“
– Genauso wichtig ist die Nachbearbeitung deiner Kunden. Du weißt, wie lange dein Produkt im Schnitt braucht, um aufgebraucht zu werden. Auch weißt du, wieviel Produkte dein Kunde bestellt hat. Notiere dir nach dem Versandt deiner Produkte also ein Datum, kurz bevor die Produkte leer sind.
Ruf dann an und frage nach, wie es aussieht. So sicherst du dir die Nachbestellung und bietest dem Kunden einen klasse Service, weil er nachbestellen kann, bevor seine Produkte wirklich leer sind.
Hat ein Kunde Geburtstag oder ein anderes besonderes Jubiläum gratulierst du dem Kunden hierzu. Du kannst an dieser Stelle eine Nachbestellung fördern, indem du einen Rabatt schenkst. Oder du verschenkst Proben oder einen deiner Werbeartikel, über die ich oben gesprochen habe.
– Auch für deine Geschäftspartner ist gerade in der Anfangszeit ein gutes Follow Up wichtig.
Beim Einschreiben deines Partners besprichst du Ziele für die erste Woche und den ersten Monat. Nach jeder dieser Etappen meldest du dich, besprichst die Fortschritte und Rückschläge und hilfst so gut es geht. Außerdem vereinbarst du jedes Mal einen neuen Termin für eine Rücksprache.
Selbst wenn du wöchentliche Meetings mit der Gruppe hast, kann ein einzelnes Gespräch häufig eine Menge ändern, da du auch von Problemen hörst, die vielleicht in der größeren Runde nicht angesprochen wurden. Daher achte auf regelmäßigen Kontakt zu all deinen Mitarbeitern.
Je erfahrener und erfolgreicher die Mitarbeiter werden, umso seltener benötigen sie deine Hilfe. Aber selbst die besten Networker sprechen mit ihren Top-Mitarbeitern mindestens einmal im Monat. Du gibst dir dabei selbst die größte Sicherheit, da du weißt, wie es um dein Geschäft und dein Einkommen steht.

Nutzt du schon alle diese Tools? Fallen dir noch mehr Must Haves für den erfolgreichen Networker ein? Schreib es uns in einem Kommentar!

Über Kevin 80 Artikel
Kevin Stephan begann bereits mit 16 Jahren, sich mit den Themen Selbstständigkeit und Online Marketing auseinander zu setzen. Schon während seines Studiums der Biologie begann er, sich nebenberuflich im Vertrieb weiterzubilden. Durch diese umfangreiche Erfahrung konnte er schon mit 22 Jahren sein engagiertes Ziel erreichen: Menschen das notwendige Werkzeug an die Hand geben, damit sie sich ein Hauptberufliches Einkommen im Network Marketing erarbeiten können und sie so näher zur finanziellen Freiheit führen. Hierbei sind ihm Teamarbeit und ein nachhaltiger Support seines Teams ein Herzensanliegen.

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