Häufige Fremdworte im Online Marketing

Fremdworterklärung Online Marketing
Fremdworterklärung Online Marketing

Viralmailer, Conversion und Seo- Im Online Marketing gibt es diverse Fachbegriffe und Fremdworte, die auf Neueinsteiger schnell abschreckend wirken können. Aber das ist normal! In jedem Beruf gibt es Arbeitsbegriffe, und deinen jetztigen Beruf hast du mit Sicherheit auch nicht über Nacht erlernt. Daher findest du hier eine Übersicht über die wichtigsten Fremdworte.

Häufige Fremdworte im Online Marketing

Online Marketing ist ein sehr weites Feld. Daher ist diese Liste mit Sicherheit nicht vollständig. Da es unterschiedlichste Wege in eine Tätigkeit im Online Marketing gibt, können die Begrifflichkeiten auch von Person zu Person etwas schwanken.

Ich für meinen Teil habe das Thema weder im klassischen Sinne studiert, noch mit wissenschaftlichen Lehrbüchern gearbeitet. Daher zeige ich dir in diesem Beitrag, mit welchen Begriffen ich in der Praxis arbeite.

Fachbegriffe rund um die Website

Da ein Onlien Marketer ohne eigene Website wie ein Fußball-Verein ohne eigenen Bolzplatz ist, wirst du nicht darum herum kommen eine eigene Website zu betreiben. Aber welche Formen der Website gibt es überhaupt?

Die statische Website

Als statische Website wird eine Internetseite bezeichnet, die sich nicht viel verändert. Wenn du zum Beispiel die Startseite von Google betrachtest merkst du, dass der Aufbau immer der gleiche ist. Es kommen keine neuen Informationen oder News hinzu.

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Der Besucher der statischen Website wird immer mit dem gleichen Bild begrüßt. Du musst nicht jedes Mal darüber nachdenken, wie Google funktioniert. Es prägt sich einmal ein und bleibt für dich erhalten, selbst wenn Google ein anderes Bild zum Jubiläum einfügt. Dadurch entsteht ein Wiedererkennungswert. Ein weiteres Beispiel ist Wikipedia. Jeder Beitrag auf Wikipedia ist statisch und wird als zeitlos dargestellt. Die Orientierung ist immer die Gleiche.

Der Vorteil einer statischen Seite ist, dass sie schnell gebaut und leicht gewartet wird. Im Alltag sind alle wichtigen Informationen wie zum Beispiel das Impressum, die „Über mich“-Seite und andere, dauerhafte Inhalte so aufgebaut.

Der Blog

Eine besondere Form der Website ist ein Web-log, kurz Blog. Dieser unterscheidet sich von der statischen Website dadurch, dass regelmäßig neue Inhalte hinzu kommen. Wenn du die Startseite meines Blogs betrachtest siehst du, dass stetig neue Beiträge erscheinen. Hierbei gibt es gleich mehrere Vorteile. Einerseits ist es deutlich leichter, durch immer frische Beiträge in Kontakt mit den Lesern zu bleiben. Andererseits lieben Suchmaschinen aktuelle Inhalte, sodass Blogs deutlich bessere Chancen bei Google und Co. haben. Zu guter Letzt werden auf einem Blog immer mehr Informationen zusammengetragen. Dadurch können meine Leser auch von den älteren Beiträgen profitieren. Im Umkehrschluss erhalte ich von Suchmaschinen auch Aufrufe für die alten Artikel, sodass die Besucherzahlen wachsen.

Erstellt wird ein Blog über ein Content Management System (CMS). Das bekannteste hierfür ist WordPress. Das CMS erledigt für dich die gesamte Arbeit, um deinen Blog zu programmieren, sodass du dich nur noch mit kleineren Design-Änderungen und dem Erstellen von Inhalten beschäftigen musst.

Wie ist deine Website Strukturiert?

Ich empfehle ganz klar das führen eines Blogs mithilfe von WordPress. Daher basieren die folgenden Begriffe auch auf meinen Erfahrungen mit WordPress.

Seiten

Als Seite wird bei WordPress eine statische Seite innerhalb deines Blogs bezeichnet. Wie gesagt werden hiermit die rechtlichen Pflichtseiten erstellt, sowie die dauerhaft sichtbaren Seiten oben im Menü.

Beiträge

Als Beitrag werden die neu hinzukommenden Artikel betitelt. Jeder Beitrag kann ein eigenes Thema haben und ist als in Sich geschlossener Text verfasst. Dabei gibt es verschiedene Regeln zu befolgen, um den Beitrag für Suchmaschinen zu optimieren. Hierzu gehört eine gewisse Mindestlänge von 300-1000 Worten, und die Verwendung von Keywords.

Keywords

Um bei Google für bestimmte Begriffe gefunden zu werden, müssen diese Begriffe auch in deinen Texten vorkommen. Wenn du also für Hundefutter gefunden werden möchtest, ist Hundefutter dein Keyword. Mit Hilfe von bestimmten Zusatz-Programmen für WordPress (Plugins) kannst du prüfen, wie oft ein Keyword im Artikel vorkommt (1-2% der Worte), und ob es an wichtigen Stellen verbaut ist (in Überschriften, am Anfang des Artikels).

Bei Keywords wird unterschieden zwischen Head-Keyword und Long-Tail-Keyword. Ein Headkeyword ist der offensichtliche und oft gesuchte Oberbegriff. Zum Beispiel Hundefutter. Hierfür gibt es zwar Hunderttausende von Suchaufrufen im Monat, aber kein Normalsterblicher wird es hier auf Platz 1 bei Google schaffen. Daher fokussierst du dich auf Long-Tail-Keywords mit weniger Aufrufen und weniger Konkurrenz. Das könnte zum Beispiel „Diät-Hundefutter für Terrier“ sein.

Content

Als Content werden alle Inhalte bezeichnet, die du deinen Lesern zur Verfügung stellst. Da du nur dann als Experte in deinem Gebiet ernst genommen werden kannst, wenn du auch nützliche Informationen bietest gilt bei allem was du tust die goldene Regel: Content ist King. Selbst wenn du durch technische Spielereien oder verbotene Tricks auf Platz 1 bei Google landest, werden deine Leser sofort wieder die Seite verlassen wenn kein sinnvoller Content vorhanden ist.

Kategorien

Um deinen Blog übersichtlicher zu Gestalten ordnest du deine Beiträge verschiedenen Themen zu. Dadurch kann ein Leser, der nur an einem deiner zwei Themen interessiert ist sich gezielt die richtigen Informationen herauspicken.

Schlagworte oder Tags

Als zusätzliche Orientierungshilfe und um die Suchfunktion innerhalb deiner Website zu unterstützen kannst du einzelnen Artikeln Schlagworte zuordnen. Diese müssen nicht so streng sortiert sein wie die Kategorien, aber können genau so zur gezielten Suche nach einem Thema genutzt werden.

Links

Als wichtigstes Element deiner Web-Präsenz verbinden Links deine ganze Website miteinander. Hierbei ist, neben der offensichtlichen Nutzer-Führung, auch wichtig, dass die Artikel untereinander Verlinkt sind. Je stärker dein Blog in sich selbst vernetzt ist, um so relevanter wird er von Google eingeschätzt.

Bei Links gibt es ein paar Unterscheidungen:

  • Follow-Link -> Ein Follow Link zeigt der Suchmaschine, dass sie den Link anklicken darf
  • Nofollow-Link-> Ein No-Follow Link zeigt der Suchmaschine, dass sie den Link bitte nicht beachten soll
  • Interner Link -> Ein Link innerhalb deiner Website
  • Externer Link -> Ein Link von deiner Website auf eine andere Website
  • Backlink -> Ein Link von einer anderen Website auf deine Website

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Damit du bei Google und den anderen Suchmaschinen gefunden werden kannst, muss deine Website für die Suchmaschinen optimiert sein. Das beginnt bei der richtigen Verwendung von Keywords und zieht sich bis zum Aufbau deiner Website. Da das Thema sehr weitläufig ist, findest du hier die wichtigsten Begriffe.

  • Keyword

Dein Ziel-Begriff, für den du gefunden wirst. Dieser kann aus einem Wort bestehen und viele Suchanfragen (und damit Konkurrenz) haben, dann ist es ein Head-Keyword. Oder er ist spezifischer mit mehreren Worten und hat entsprechend weniger Suchanfragen und Konkurrenz. Dann handelt es sich um ein Long-Tail-Keyword

  • Suchkonsole

Google stellt eine Website bereit, auf der du die Suchanfragen und Fehlermeldungen von Google einsehen kannst. So kannst du genau überblicken, was Google von deiner Seite hält und ob hier Optimierungsbedarf besteht.

  • Organischer Traffic

Als Organischer Traffic werden alle Suchaufrufe bezeichnet, die über Suchmaschinen auf deine Seite kommen. Das Gegenteil von organischem Traffic ist bezahlter Traffic, auch PPC (Pay per Click) Traffic genannt.

  • Bounce Rate bzw. Absprung Rate

Wenn ein Besucher deine Website besucht und innerhalb von Sekunden feststellt, dass er hier nicht das findet wonach er gesucht hat verlässt er die Seite wieder. Findet das in sehr kurzer Zeit statt, dann sprechen wir von einem Bounce. Natürlich möchtest du, dass möglichst viele Besucher auch wirklich auf deiner Seite bleiben und deine Inhalte Lesen. Google möchte das auch. Eine hohe Absprungrate bedeutet für Google, dass du eine schlechte Qualität lieferst. Daher ist die Bounce-Rate ein Ranking-Kriterium

  • Ladegeschwindigkeit (Pagespeed)

Je schneller eine Website fertig geladen ist, umso angenehmer ist das Erlebnis für den Besucher. Daher ist die Ladezeit ein weiteres Kriterium für das Ranking bei Google.

  • Responsive Design

Da es immer mehr Leser gibt, die das Internet über ein Smartphone nutzen, müssen die Websiten technisch daran angepasst sein. Die mittlerweile verbreitete Methode hierfür ist ein responsives Design. Das bedeutet, dass sich die Seite automatisch an die Größe des Displays anpasst und somit auf allen Geräten funktioniert. Ein Responsives Design ist bei Google Pflicht.

Einen Schritt weiter gehen Accelerated Mobile Pages. Diese sind Kopien deiner Website, die speziell für mobile Geräte aufgebaut sind. Dadurch, dass nur das Wichtigste auf den AMP-Seiten vorkommt, wird das Datenvolumen der Leser geschont. Hierfür belohnt dich Google mit einem weiteren Ranking-Schub.

Hast du Fragen?

Das war ein kurzer Ausflug in die wichtigsten Grundbegriffe des Bloggens und der Suchmaschinenoptimierung. Damit da Ganze jetzt aber nicht zu sehr ins technische abdriftet empfehle ich dir, dich als nächstes mit den Grundbegriffen deines Sales Funnels auseinandersetzt.

Wenn du allerdings Fragen zu bestimmten Begriffen oder auch allgemeinen Themen hast, dann freue ich mich auf deinen Kommentar!

Über Kevin 76 Artikel
Kevin Stephan begann bereits mit 16 Jahren, sich mit den Themen Selbstständigkeit und Online Marketing auseinander zu setzen. Schon während seines Studiums der Biologie begann er, sich nebenberuflich im Vertrieb weiterzubilden. Durch diese umfangreiche Erfahrung konnte er schon mit 22 Jahren sein engagiertes Ziel erreichen: Menschen das notwendige Werkzeug an die Hand geben, damit sie sich ein Hauptberufliches Einkommen im Network Marketing erarbeiten können und sie so näher zur finanziellen Freiheit führen. Hierbei sind ihm Teamarbeit und ein nachhaltiger Support seines Teams ein Herzensanliegen.

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