Conversion und wie du sie steigerst

Mehr Conversion für dein Online Business

Conversion, was ist das und wie nutzt du sie?

Wie jede Tätigkeit im Verkauf oder mit Verkaufsbezug ist Network Marketing ein Geschäft der Quoten, also der Conversion rate. In diesem Artikel erhälst du einen Überblick, wie du das Wissen um die Quoten für dein Geschäft nutzen kannst, und wie du sie optimierst.
Bei 100 Ansprachen hören sich zum Beispiel 15 Menschen an was du zu sagen hast, und davon schließt einer ab.
Online läuft das ähnlich ab. Je nachdem, wie gut deine Zielgruppe gewählt und deine Werbung darauf angepasst ist, variieren deine Quoten auch hier. Online wird das ganze Conversion-Rate genannt und sagt dasselbe aus. Von 100 gut targetierten Aufrufen werden sich vielleicht 20 in deine Liste eintragen um mehr zu erfahren. von diesen 20 werden zum Beispiel 10 Leute regelmäßig deinen Newsletter lesen. Je nachdem was du wie anzubieten hast, wird davon vielleicht ein Leser in dein Geschäft einsteigen, und drei andere Zusatzprodukte kaufen, die du anbietest (z.B. Ebooks, Seminare, Hörbücher).

Tracke alles, was dein Kunde tut

Das schöne an dieser Quotengeschichte ist, dass du klare Zahlen und Fakten hast, solange du alles ordentlich nachverfolgst. (Also überwachen, wer wann wie auf deine Links klickt, welche Emails geöffnet werden und aus welchen ein Kauf resultiert).
Einmal gemessen, kannst du an tausend verschiedenen Stellschrauben drehen, um deine Conversion zu verbessern. Zum Beispiel kannst du ein Ebook für das Eintragen in den Newsletter anbieten. Oder die Art und Weise wie du im Newsletter kommunizierst verändern.
Ein besonders nützliches Werkzeug hierbei ist das A/B – oder Split-testen. Du erstellst zwei verschiedene Nachrichten und schickst sie zufällig verteilt an je 50% deiner Leser.

Anhand der Auswertung des ganzen siehst du, welche Variante eine bessere Quote leistet. So kannst du stets die bessere Variante auswählen und in der Zukunft verwenden.
Das optimieren der Conversions aller deiner Marketingtools alleine kann eine Lebensaufgabe sein. Doch zum Glück muss nicht alles immer Perfekt sein. Besser 100 Emails versendet, von denen eine konvertiert, als keine gesendet weil du noch am schrauben bist.
Schauen wir uns doch einmal an, welche Instrumente deiner Seite konvertieren können:
1. Deine Website als Ganzes
2. Call to actions
3. Popus
4. Landingpages
5. Verkaufsseiten
6. Emails
7. Kontaktformulare
8. Werbeanzeigen

Die Punkte im Detail

Un weil es so schön war, gehen wir nun bei jedem einzelnen Punkt etwas ins Detail. Sobald ich jeden einzelnen Punkt mit einem eigenen Artikel versehen habe werden natürlich die entsprechenden Links folgen.

1. Deine Website

Du hast eine Website mit einem bestimmten Layout und einem bestimmten Inhalt. Je nachdem, wie dein Besucher auf deine Seite gekommen ist, ist die Seite für ihn interessanter oder eben nicht. Als einfaches Beispiel: Du schaltest Werbung für das Keyword „Blumentopf“, kommt der Besucher aber auf deine Seite, sieht er dass du nichts mit Blumentöpfen zu tun hast. Innerhalb weniger Sekunden beschließt er, dass die Seite für ihn nicht relevant ist und schließt sie wieder. In anderen Worten: Er springt ab bzw. prallt ab.

Behalte die Bounce-Rate im Blick

Wenn du Google Analytics verwendest (Ja, das solltest du tun!) wird der Trackingpixel auf deiner Seite diesen Absprung als „Bounce“ erkennen und registrieren. So kannst du auf Google Analytics deine Bounce Rate abrufen und sehen, für wie viele Besucher deine Seite irrelevant ist. Je höher die Rate, umso weniger Besucher bleiben auf deiner Seite nach dem ersten Eindruck.
Wenn du nur Besucher aus Google-Suchen erhälst, wird sich deine Bounce Rate normalerweise kaum bemerkbar machen. Google optimiert stetig die Suchfunktion, sodass der Kunde nur relevante Informationen erhält. In diesem Falle wäre eine hohe Bouncerate also ein drastisches Zeichen dafür, dass deine Seite rein optisch nicht seriös oder lesenswert genug erscheint.
Arbeitest du nun aber mit Werbeanzeigen, gekauften Email-Listen oder ähnlichen Arten von Traffic, kannst du einfach erkennen, was besser funktioniert, und wo die Besucher sofort wieder abspringen.
Außerdem nimmt der Tracking-Pixel von Google wahr, wie viel deine Besucher auf deiner Seite scrollen, klicken oder Formulare ausfüllen. Kurz: Wie stark sie interagieren.
Diese geniale Info erhält Google nur dann, wenn du den Pixel auch nutzt!
Interagieren deine Nutzer viel mit deiner Seite, erkennt Google, dass du wertvolle Inhalte lieferst, sodass dein Ranking zusätzlich angeschoben wird.
Außerdem teilt Google auf einer Skala von 1-10 die Conversion deiner Website ein. Abhängig von dieser Skala kannst du beim Werbeprogramm Google Adwords günstigere Klickpreise für deine Werbung ergattern.

2. Call to action

Ein Call to action ist irgendein Element auf deiner Website, welches zur Interaktion anregt. Das können Umfragen, Formulare oder Weiterleitungen im Sinne von „Klick hier, um mehr zu erfahren“ sein. Da du mit solch einer Call to action auch beabsichtigst, dass dein Leser reagiert, um ihn zum Beispiel in deine Email-Liste einzutragen, ist die Conversion dieser Call to Actions ein wichtiger Grundstein deines Verkaufs Funnels.
Eine besondere Form der Call to Action sind:

3. Popus.

Die einen lieben sie, die anderen können sie nicht leiden und die ganz Pfiffigen blocken sie.
Ein Popup ist ein Call to Action Fenster, welches zu einem von dir gewählten Zeitpunkt aufspringt. Zum Beispiel beim Seitenbesuch, Beim schließen der Seite, beim Scrollen der Maus über ein bestimmtes Wort im Text- Es gibt viele Möglichkeiten, PopUps einzusetzen.
PopUps sind definitiv auffällig, da sie ohne Blocker kaum abzuwenden sind. Allerdings können sie auch leicht störend oder aufdringlich wirken. Da ich selbst regelmäßig über PopUps stolpere, und sie als Smartphone-Leser nur mit Müh und Not schließen kann, verzichte ich selbst bisher weitestgehend darauf.
Solltest du PopUps nutzen, stelle sicher dass auch die Leser mit PopUp-Blocker an anderer Stelle die Möglichkeit haben, sich einzutragen/ zu interagieren.

4. Landingpages

Eine Landingpage ist eine statische Seite mit einer kurzen, klaren Botschaft und einem Call to Action. Sie holt den Besucher ab, stimmt ihn ein auf das was kommt und macht ihm klar, weshalb er den Call to Action bedinen soll. Nach dem Bedienen des Call to Actions landen die Personen z.B. auf einer Geschäfts oder Produktpräsentation, haben sich in deine Email Liste eingetragen im Austausch für einen Freebie oder sie landen direkt auf der Verkaufsseite des Produkts. Ich nutze die Landingpages von Goolux24.

5. Verkaufsseiten

Verkaufsseiten sind ebenfalls statische Seiten, auf welchen alle Vorteile eines Produktes aufgelistet werden, zufriedene Kunden zitiert werden und welche mit der Kaufmöglichkeit des jeweiligen produktes endet. Hierbei sind limitierte Angebote (Die ersten 100 Kunden) oder Zeitlimits für einen Rabatt mit Countdown auf der Seite hilfreich.
Du kannst es auch so gestalten, dass bei jedem Kunden der Preis etwas steigt, bis du vom rabattierten Preis auf den Normalpreis angestiegen bist, um den Zeitdruck zu erzeugen und nicht zu viel in Rabatte zu investieren.

6. Emails


Während die bisher genannten Elemente alle binär zu betrachten sind, entweder es wird reagiert, oder nicht, sind Emails eine mehrschichtigere Kunst:
– Der Betreff
Je nachdem, wie interessant der Betreff ist, wird die Email geöffnet. Der Betreff muss kurz genug sein, um ins Betreffsfeld zu passen und idealerweise eine Emotion beim Betrachter wecken.
– Die Message

Der Inhalt deiner Nachricht muss nicht nur zum Leser passen, sondern sich auch von der Masse an Emails abheben. Die meisten Menschen erhalten viel zu viele Emails. Sorge also immer dafür, dass du hervorragende Emails verfasst und nimm dir für eine Email dieselbe Zeit, die du dir für einen Blogartikel nehmen würdest, auch wenn das schreiben einer Email kürzer und unwichtiger erscheint.

Ganz wichtig ist es auch, die richtigen Leser zu finden. Achte also beim Aufbau deiner Liste auf gute und targetierte Werbung.

Wichtig ist auch hier die Call to Action mit guter Conversion, wenn du mit der Email eine Reaktion hervorrufen willst. Auch die Quote an Lesern, die sich austragen sollte unbedingt beachtet werden.

Hier findest du weitere Informationen zum Verfassen perfekter Mailings

7. Kontaktformulare

Anders als beim Eintragen in einen Newsletter ist es beim Kontaktformular so, dass kein offensichtlicher Mehrwert für den Leser aus der Kontaktaufnahme resultiert. Wenn du also aus irgendwelchen Gründen kontaktiert werden möchtest, mache sehr deutlich, weshalb, und was dein Leser davon hat. Ich helfe zum Beispiel bei allen Fragen zum Thema Online Marketing gerne weiter. Im Umkehrschluss kontaktieren mich auch nur Menschen, die eine Frage haben.

8. Werbeanzeigen bzw. bezahlte Werbung


Last but not Least. Werbeanzeigen sind eine fantastische Möglichkeit, dein Geschäft in kürzester Zeit nach Vorne zu bringen. Ich halte relativ wenig von Traffic-Tausch oder erzwungenem Traffic, daher lasse ich diese aussen vor.

Es gibt verschiedene Formen von bezahlter Werbung, jede hat ihre eigenen Vor- und Nachteile:

Anzeigenwerbung bzw. Bannerwerbung

Bei der Anzeigenwerbung werden Links, Werbeanzeigen oder -Banner auf fremden Websites angezeigt. Je nach Tarifstruktur kann es hier einen festen Mietpreis oder eine Bezahlung pro Klick (Pay Per Click, PPC) geben. Der Klassiker hierbei ist Google Adwords (PPC). Hier greifst du den Kunden in dem Moment ab, wo er genau dein Thema googelt. Wichtig bei diesen Anzeigen ist es, genau die richtigen Keywords zu bewerben. So ist „Von zuhause Geld verdienen“ oder „Nebenjob online“ präziser als das Keyword „Geld“.

Außerdem ist es wesentlich günstiger, für die ersten beiden Keywords Werbung zu schalten, da diese nicht so stark umworben werden.

Wenn du eine Werbung schaltest, behalte im Hinterkopf, dass du seriös und aus Sicht des Kunden realistisch wirken musst. „100-400€ Im Nebenverdienst“ wird deutlich mehr Wirkung haben als „Reich über Nacht“. Ein großer Vorteil bei der PPC Werbung ist, dass du nur Geld ausgibst, wenn die Anzeige auch Conversion aufweist.

Heißer Tipp: Nachgreifen!

Ich verrate dir jetzt einen Trick bei der Anzeigenwerbung, den viele Menschen online nicht mit dir teilen werden.

Wenn du das Facebook Pixel auf deiner beworbenen Seite hast, so merkt es sich, welche Personen die Seite besucht haben. Auf Facebook kannst du Werbung schalten, die nur diesen Personen angezeigt wird.

So bleibst du dem Kunden im Bewusstsein und hast eine zweite Chance. Der Kunde wollte dein Info-Produkt nicht kaufen? Biete im zweiten Schritt ein kostenloses Infoprodukt an, um ihn zu binden.

Bezahltes Email Marketing

Eine weitere sehr zielführende Möglichkeit ist es, auf bereits bestehende Email-Listen anderer Menschen zuzugreifen. Ich nutze hierfür die Gold-Mitgliedschaft bei ViralURL, welche (ausschließlich) bei der ersten Anmeldung rabattiert angeboten wird. So kann ich alle 3 Tage 3000 Emails an Menschen aus der Online Geld verdienen Branche versenden. Diese Menschen kennen sich bereits mit den nötigen Tools aus und warten nur auf eine Lösung für ihr Problem.

Fällt dir ein weiterer heisser Tipp zum Thema Conversion ein? Hat dir der Artikel gefallen? Teile es uns in einem Kommentar mit!

Über Kevin Stephan 78 Artikel
Kevin Stephan begann bereits mit 16 Jahren, sich mit den Themen Selbstständigkeit und Online Marketing auseinander zu setzen. Schon während seines Studiums der Biologie begann er, sich nebenberuflich im Vertrieb weiterzubilden. Durch diese umfangreiche Erfahrung konnte er schon mit 22 Jahren sein engagiertes Ziel erreichen: Menschen das notwendige Werkzeug an die Hand geben, damit sie sich ein Hauptberufliches Einkommen im Network Marketing erarbeiten können und sie so näher zur finanziellen Freiheit führen. Hierbei sind ihm Teamarbeit und ein nachhaltiger Support seines Teams ein Herzensanliegen.

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